
Suchen Sie einen guten Parkettverleger aus Zürich? Wir haben für Sie die bestbewerteten Parkettleger in Zürich und Umgebung gesammelt. Senden Sie Ihre Anfrage an interessierte Parkettleger um Angebote zu erhalten, Preise zu erfahren, oder eine Vor-Ort-Besichtigung zu vereinbaren.
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Die Kosten einer Parkettverlegung hängen von verschiedenen Faktoren ab:
Wenn viele Hindernisse (Heizungsrohre, Säulen, Türen, Kamin usw.) ausgespart oder mit parkettiert werden müssen, fallen die Kosten höher aus. Deshalb ist auch das Parkettieren einer Treppe aufwändiger und teurer als das Parkettieren eines rechteckigen Raumes mit ebener Bodenfläche. Zudem variieren die Arbeitskosten von Handwerker zu Handwerker und von Region zu Region (in Grossstädten müssen Sie mit höheren Verlegekosten rechnen).
Ein professioneller Boden- oder Parkettleger benötigt für die Parkettverlegung in einem rechteckigen Raum mit 20 m² Bodenfläche etwa 5 bis 6 Stunden. Laien haben natürlich nicht dieselbe Routine und brauchen für die gleiche Aufgabe rund ein bis zwei Tage. Hinzu kommt die Zeit, die für Vorbereitungsarbeiten (Entfernen des alten Bodenbelags, Untergrundvorbereitung) und die Akklimatisierung des Parketts (meistens werden 48 Stunden empfohlen) benötigt wird. Der tatsächlich benötigte Zeitaufwand hängt im Wesentlichen von mehreren Faktoren ab: Raumgrundriss (rechteckig, verwinkelt, mit Rundungen), Hindernisse im Raum (Heizungsrohre, Säulen, Türen usw.), Untergrundvorbereitung (Ausgleichen von Unebenheiten usw.) sowie Verlegeweise und -muster.
Die Antwort auf diese Frage hängt von Ihren Bedürfnissen, Ihrem Lebensstil und Ihrem Budget ab. Massivparkett besteht aus einer durchgängigen Schicht aus massivem Hartholz (Einschichtparkett) und stellt die hochwertigste, aber auch teuerste Parkettart dar. Mehrschichtiges Fertigparket, bei dem nur die sichtbare Nutzschicht aus dem gewünschten edlen Holze besteht, ist günstiger und lässt sich leichter verlegen, dafür ist es aber auch weniger widerstandsfähig und es lässt sich auch nicht so oft abgeschliffen wie Massivparkett. Als kostengünstige Alternative zu Parkett bietet sich Laminatboden an, der langlebig und pflegeleicht ist, jedoch nicht die gleiche natürliche Holzoptik aufweist wie Parkettboden. Denken Sie bei der Wahl des Bodenbelags auch daran, wie stark der Raum frequentiert wird und wie hoch die Luftfeuchtigkeit im Raum ist. Kurz gesagt: Am geeignetsten ist jenes Parkett, das Ihre Ansprüche an Optik, Haltbarkeit, Preis und Umweltfreundlichkeit erfüllt.
Grundsätzlich lässt sich Parkett auf verschiedenen Untergründen verlegen, z. B. auf Beton, Unterlagsboden, Holz oder dem bestehenden Bodenbelag (Vinyl, Linoleum, Kork oder Fliesen). Es kommt darauf an, dass der Untergrund fest, stabil, trocken und frei von Unebenheiten und Rissen ist. Der Untergrund entscheidet über die Verlegeweise und die Parkettart: Auf einem porösen oder rissigen Unterlagsboden oder einem bereits vorhandenen Boden wird Parkett schwimmend verlegt, Heizestrich erfordert ein Parkett, das für die Kombination mit einer Fussbodenheizung geeignet ist usw.
Bei der Verlegung von Parkett auf einer Fussbodenheizung müssen Parkettart und Verlegeweise richtig gewählt werden. Fertigparkett ist eine bessere Wahl als Massivparkett, da es sich dank seines mehrschichtigen Aufbaus bei Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsschwankungen weniger stark bewegt. Von Parkett aus nicht masshaltigen Holzarten (Buche, Olive, Ahorn usw.) ist abzuraten. Das Parkett sollte verklebt und nicht schwimmend verlegt werden, da bei schwimmend verlegtem Parkett die Wärmeleitfähigkeit durch die Luftschicht zwischen Untergrund und Parkettboden beeinträchtigt wird. Beachten Sie, dass Parkett ausschliesslich für warmwassergeführte Fussbodenheizungen geeignet ist, denn elektrische Fussbodenheizungen sind für Holzböden zu heiss und dadurch gefährlich.
Das Verlegen von Massivparkett ist anspruchsvoll und sollte immer von professionellen Parkettlegern ausgeführt werden. Fertigparkett mit Klick-System ist auch für Heimwerker geeignet, aber auch in diesem Fall wird das Ergebnis zufriedenstellender ausfallen, wenn Sie den Bodenbelag von einer Fachkraft verlegen lassen. Profis wissen sehr gut, wie der Untergrund vorzubereiten und die Verlegerichtung zu wählen ist (Lichteinfall beachten), wie die Anschluss- und Dehnungsfugen auszuführen sind usw. Bei Bedarf messen sie auch die Feuchtigkeit des Untergrunds oder führen andere Massnahmen durch, die für die Langlebigkeit des Parkettbodens erforderlich sind, auf die Laien aber nicht kommen würden. Zudem bieten professionelle Auftragnehmer oftmals eine Garantie auf ihre Arbeit an.
Die Oberflächenbehandlung mit Lack, Öl oder Wachs ist nicht zwingend notwendig, aber dringend zu empfehlen. Sowohl Lack als auch Öl schützen das Parkett vor Abnutzung und Feuchtigkeit, wodurch sich seine Lebensdauer verlängert. Der Unterschied zwischen Lack und Öl besteht darin, dass Lack eine luftdichte Schutzschicht bildet und dadurch die Parkettoberfläche versiegelt, während Öl tief ins Holz eindringt und es von innen schützt. Die Oberflächenbehandlung von Parkett erfordert das richtige Know-how und muss daher von einem Fachbetrieb durchgeführt werden. Es gibt auch Fertigparkette, bei denen die Oberflächenbehandlung bereits werkseitig auf den Parkettboden aufgebracht wird.
Beim Verlegen von Parkett müssen Anschluss- und Dehnungsfugen zwischen dem Parkett und den Wänden des Raumes ausgeführt werden. Diese sind notwendig, weil sich das Arbeiten des Holzes (Quellen und Schwinden infolge veränderter Temperatur und Luftfeuchtigkeit) auch nach dem Verlegen noch fortsetzt. Solche Randfugen sind zwar unerlässlich, damit das Holz genügend Bewegungsfreiheit hat, müssen jedoch aus optischen Gründen verfüllt werden. Die zweite Fugenart sind Fugen in der Fläche des Parkettbodens, die als Folge fehlerhafter Parkettverlegung oder durch Alterung des Holzes entstehen. Sie sehen nicht nur unschön aus, sondern fühlen sich beim Überlaufen ohne Schuhe auch sehr unangenehm an und stellen regelrechte Stolperfallen dar. Zum Verfüllen von Randfugen muss ein elastischer Fugenfüller verwendet werden, damit sich das Parkett weiterhin dehnen kann. Zudem sollte der gewählte Fugenfüller farblich zum Rest des Parkettbodens passen. Vor dem Verfüllen müssen die Fugen gründlich gereinigt werden.
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