Kosten der Lieferung und Installation einer Luft-Wasser-Wärmepumpe in einem Einfamilienhaus (Neubau) mit Fussbodenheizung, Leistung 6-12 kW. Der gängigste Wärmepumpentyp in der Schweiz.
Kosten einer Hochtemperatur-Luft-Wasser-Wärmepumpe mit einer Leistung zwischen 8 und 14 kW. Geeignet für die Modernisierung eines Heizsystems durch den Austausch eines Öl- oder Gaskessels, wenn bestehende Heizkörper weiterverwendet werden sollen.
Kosten der Lieferung und Installation einer Erdwärmepumpe (Sole-Wasser-Wärmepumpe) für Geosonden oder Erdwärmekollektoren, mit einer Leistung von 8-15 kW, inkl. Bohrung. Ähnlich sind die Kosten einer Grundwasserwärmepumpe (Wasser-Wasser-Wärmepumpe), die auch Bohrungen benötigt.
Nutzen Sie unseren Baukostenrechner, um die Richtpreise für Ihre Wärmepumpe zu berechnen. Sie haben keine Zeit und möchten konkrete Offerten von bewerteten Anbietern von Wärmepumpen, um den besten auswählen zu können? Stellen Sie jetzt ganz einfach und schnell eine Anfrage.
Kosten der Lieferung einer Warmwasser-Wärmepumpe mit integriertem Warmwasserspeicher. Das Gerät dient ausschliesslich der Brauchwassererwärmung und ni... Mehr
Kosten der Lieferung einer Sole-Wasser-Wärmepumpe (Erdwärmepumpe, geschlossenes System). Das Gerät nutzt Erdwärmesonden oder Flachkollektoren zur Wärm... Mehr
Kosten der Lieferung einer Hochtemperatur-Luftwärmepumpe, geeignet zum Anschluss an Heizkörper. Die Kosten hängen von der gewählten Leistung der Wärme... Mehr
Kosten der Lieferung einer Luft-Wasser-Wärmepumpe, geeignet zum Anschluss an eine Fussbodenheizung. Die Kosten hängen von der gewählten Leistung der W... Mehr
Kosten der Lieferung und Verlegung von Heizrohren für eine Fussbodenheizung, ohne Untergrundvorbereitung und Estrich. Preis pro Quadratmeter beheizter... Mehr
Zubehör für Fussbodenheizung
Kosten der Vorbereitung einer Heizkörperheizung für den Heizkörperaustausch.
Kosten der Installation einer Wärmepumpe inkl. Lieferung und Montage des Basisanschlusssatzes für die Wärmepumpe. Dieser umfasst Kupfer- oder PEX-Rohr... Mehr
Kosten der Ausführung einer Bohrung (vertikaler Erdwärmekollektor) für eine Sole-Wasser-Wärmepumpe, einschliesslich Verrohrung, Spülung und Einbau der... Mehr
Kosten der Lieferung und Verlegung von PE-32/40-Rohren in Schleifen (als Schnecke, Mäander oder Tichelmann) in 1,2-1,5 m Tiefe; beinhaltet Aushub, San... Mehr
Wer über die Installation oder den Austausch eines Heizsystems nachdenkt, findet in der Wärmepumpe sowohl im Hinblick auf den Komfort als auch auf die langfristige Heizkostenersparnis eine der lohnendsten Optionen. Bevor Sie eine Entscheidung treffen, müssen Sie jedoch mehrere Faktoren abwägen, wobei die Grösse der zu beheizenden Wohnfläche und die Qualität der Wärmedämmung eine besonders wichtige Rolle spielen.
Bei Wärmepumpenheizungen sind die Heizkosten um bis zu 70 % niedriger als bei anderen Heizsystemen.
Wärmepumpen sind Geräte, die ihrer Umgebung (Luft, Wasser oder Boden) Wärme entnehmen und sie mithilfe von elektrischer Energie für den Haushalt nutzbar machen. Das Funktionsprinzip ähnelt dem eines Kühlschranks, nur in umgekehrter Weise: Statt Wärme nach aussen abzuführen, wird sie aus der Umgebung ins Gebäude geleitet. Die meisten modernen Wärmepumpen können im Sommer auch kühlen. Je nachdem, welche Wärmequelle das System nutzt, unterscheidet man drei Hauptarten von Wärmepumpen. Die Luft-Wasser-Wärmepumpe (Luftwärmepumpe) entzieht der Aussenluft Wärme und überträgt sie an das Heizsystem. Die Sole-Wasser-Wärmepumpe (Erdwärmepumpe) gewinnt thermische Energie aus dem Boden und arbeitet entweder mit Erdwärmesonden oder mit Flächenkollektoren. Die dritte Art ist die Wasser-Wasser-Wärmepumpe (Grundwasserwärmepumpe), die mithilfe von zwei Brunnen (Entnahme- oder Saugbrunnen und Sicker- oder Schluckbrunnen) Wärme aus dem Grundwasser gewinnt.
Die Wärmepumpe Kosten hängen vor allem von der Heizleistung des Geräts (mehr Leistung - höherer Preis), der Art des Wärmeabgabesystems (Heizkörper erfordern höhere Vorlauftemperaturen als Bodenheizungen), der Dämmqualität des Gebäudes, dem Abstand zwischen Aussen- und Inneneinheit der Wärmepumpe (längere Leitungen bedeuten höhere Material- und Arbeitskosten) sowie den zusätzlichen Komponenten wie Pufferspeicher, Magnetfilter oder Sensoren ab.
Kosten verschiedener Typen von Wärmepumpen:
Neben den Kosten für das Gerät selbst umfassen die Kosten einer Wärmepumpe auch zusätzliche Kosten:
Tipp: Die Investition in eine Wärmepumpe lässt sich durch staatliche Fördermittel erheblich reduzieren. Informieren Sie sich vor dem Kauf dazu.
Arten von Wärmepumpen - Vorteile, Nachteile und Kosten der fünf gängigsten Arten von Wärmepumpen in der Schweiz:
Die Luft-Wasser-Wärmepumpe oder kurz Luftwärmepumpe gewinnt Wärme aus der Aussenluft und überträgt sie auf das Heizwasser, das entweder in Heizkörper oder in die Rohre einer Bodenheizung gepumpt wird. Bei der Luftwärmepumpe handelt es sich um den mit Abstand verbreitetsten Wärmepumpentyp. Laut Marktanalysen entfallen rund 90 % aller Installationen auf diesen Wärmepumpentyp. Warum sie so beliebt ist? Die Luftwärmepumpe ist die kostengünstigste Lösung und erfordert weder eine aufwändige Erschliessung noch besondere Genehmigungen. Sie ist eine hervorragende Wahl für energieeffiziente Neubauten, thermische Sanierungen mit Heizungstausch und Häuser auf Grundstücken ohne geeignete Grundwasserquelle oder ausreichend Platz für Erdwärmekollektoren. Im Durchschnitt betragen die Kosten einer Luft-Wasser-Wärmepumpe (geeignet für Bodenheizung) mit 6-14 kW Leistung inklusive Installation in der Schweiz zwischen CHF 12’000 und CHF 30’000 (ohne Förderung).
Hier sehen wir ein Beispiel der Luftwärmepumpe Kosten (Luft-Wasser-Wärmepumpe) für ein typisches saniertes Haus mit 150 m2 Wohnfläche, Bodenheizung und GEAK-Energieeffizienzklasse A:
| Posten | Kosten |
| Ausseneinheit (8 kW) | CHF 5’100 |
| Inneneinheit (Hydraulikmodul + Regelung) | CHF 3’000 |
| Warmwasserspeicher (200 L) | CHF 2’200 |
| Magnetfilter + Ausdehnungsgefäss | CHF 250 |
| Rohranschlüsse, Dichtungen, Ventile, Montagezubehör | CHF 450 |
| Installation und Anbindung an die Bodenheizung | CHF 6’000 |
| Inbetriebnahme, Test und Einstellung | In den Installationskosten enthalten |
| Gesamtkosten inkl. MwSt. (ohne Förderung) | CHF 17’000 |
| Förderung | CHF -6’000* |
| Gesamtkosten für den Bauherrn | CHF 11’000 |
*Wärmepumpen werden durch das Gebäudeprogramm sowie Kantons- und Gemeindebeiträge gefördert. Ausserdem können Sie die Wärmepumpen-Installation sowohl von der Bundessteuer als auch von den Kantons- und Gemeindesteuern absetzen. Daher variiert die tatsächliche Förderungshöhe je nach Standort. In dieser und den nachfolgenden Tabellen haben wir als Förderungshöhe den minimalen Förderbeitrag durch das Gebäudeprogramm + CHF 3’000 als Pauschalwert für andere Beiträge angesetzt. Im Falle einer Luft-Wasser-Wärmepumpe ergibt sich also folgende Rechnung: CHF 3’000 (Gebäudeprogramm) + CHF 3’000 (andere Förderungen) = CHF 6’000. Die verschiedenen Förderungsmöglichkeiten werden weiter unten näher erläutert.
Luftwärmepumpen amortisieren sich schneller als andere Wärmepumpen, ihre Amortisationszeit liegt je nach Förderung, Dämmung und Strompreis bei 6 bis 14 Jahren. Ihre Lebensdauer wird jedoch auf rund 20 Jahre geschätzt.
Möchten Sie Ihre Ölheizung auf eine Wärmepumpe umrüsten und dabei die bestehenden Heizkörper beibehalten? Die Hochtemperatur Luftwärmepumpe (HT-WP) wurde genau für solche Situationen konzipiert. Sie liefert Vorlauftemperaturen von bis zu 80 °C, sodass vorhandene Heizkörper weiterhin genutzt werden können, was wiederum einen grossen Vorteil bei Sanierungen darstellt. Damit eignet sich die Hochtemperatur Wärmepumpe perfekt für ältere Gebäude mit schwächerer Dämmung, Häuser mit Stahl- oder Gussheizkörpern, Heizungsmodernisierungen in Objekten ohne die Möglichkeit zum Einbau einer Bodenheizung, sowie für Gebäude, in denen der vorhandene Heizkörperbetrieb beibehalten werden soll.
Hochtemperatur Wärmepumpen sind grundsätzlich teurer als Standardgeräte, da sie mit zwei Verdichtern oder spezieller Technologie arbeiten, höhere Heizkennlinien erreichen müssen (z. B. 65/60 oder sogar 80/60 °C) und stärkere Komponenten benötigen. All dies macht sie zugleich besonders zuverlässig und langlebig. Die Kosten einer 6-14 kW Hochtemperatur Luftwärmepumpe inklusive Installation betragen typischerweise zwischen CHF 15’000 und CHF 41’000, abzüglich möglicher Förderungen.
Sehen wir und das Beispiel der Hochtemperatur Luftwärmepumpe Kosten (Luft-Wasser-Wärmepumpe) für ein typisches Haus aus den 1970er Jahren mit 150 m2 Wohnfläche, bestehender Heizkörperheizung und ohne die Möglichkeit des Einbaus einer Bodenheizung an.
| Posten | Kosten |
| Außeneinheit (10 kW) | CHF 13’300 |
| Inneneinheit mit Zusatzheizstab | CHF 3’700 |
| Warmwasserspeicher 150 L + zusätzlicher Pufferspeicher 100 L | CHF 3’000 |
| Ausdehnungsgefäss, Dichtungen, Sensoren, Ventile | CHF 600 |
| Installation des Systems + Anbindung an bestehendes Heizsystem | CHF 7’400 |
| Demontage des alten Ölkessels + Inbetriebnahme | In den Installationskosten enthalten |
| Gesamtkosten inkl. MwSt. (ohne Förderung) | CHF 28’000 |
| Förderung | CHF -6’000 |
| Gesamtkosten für den Bauherrn | CHF 22’000 |
Die Erdwärmepumpe zählt zu den energieeffizientesten Heizlösungen für Wohngebäude und Gewerbebauten. Dieser Wärmepumpentyp nutzt Erdwärme, die mithilfe einer Tiefensonde oder Flächenkollektoren auf eine sog. Sole (ein Gemisch aus Wasser und Frostschutzmittel) übertragen wird. Die erhitzte Sole wird wieder an die Oberfläche gepumpt und gelangt in das Innengerät der Wärmepumpe, wo sie im Wärmetauscher der Wärmepumpe auf das Wärmeträgermedium des Heizkreises (Heizwasser) übertragen und mithilfe einer geringen Menge elektrischen Stroms auf eine noch höhere Temperatur gebracht wird. Aus dieser Funktionsweise ergeben sich die Bezeichnungen „Sole-Wasser-Wärmepumpe“ und „Erdwärmepumpe“.
Erdwärmepumpen können auch gut zur passiven Gebäudekühlung in den Sommermonaten eingesetzt werden. Sie eignen sich für Grundstücke mit ausreichend Freifläche für Erdwärmekollektoren, für Gebäude mit hohem Energiebedarf, die auch bei tiefen Temperaturen eine stabile Leistung benötigen, sowie für Niedertemperatur-Heizsysteme (Bodenheizung und andere Flächenheizungen) und alle, die passive Gebäudekühlung ohne zusätzlichen Stromverbrauch wünschen.
Die Installation einer Erdwärmepumpe ist aufwändiger und daher teurer als die einer Luftwärmepumpe, da die Wärmequelle zunächst erschlossen werden muss (das gleiche gilt auch für die Grundwasserwärmepumpe). Bei einer Erdwärmepumpe muss dazu eine Erdbohrung für eine Tiefensonde oder ein Aushub für Flächenkollektoren angelegt werden. Die Bohrungen für Sonden müssen 30-200 m tief sein, während Kollektoren eine Grundstücksfläche benötigen, die etwa doppelt so gross ist wie die zu beheizende Wohnfläche. Hinzu kommen Leitungen ins Haus sowie Bodengutachten und Genehmigungen.Infolgedessen betragen die Wärmepumpe Kosten bei der Installation einer Erdwärmepumpe mit einer Leistung von 8-15 kW zwischen CHF 21’000 und CHF 73’000.
Sehen wir uns das Beispiel der Erdwärmepumpe Kosten (Sole-Wasser-Wärmepumpe) für einen Neubau mit 200 m2 Wohnfläche, guter Dämmung, Bodenheizung und ausreichend freier Grundstücksfläche für horizontale Erdwärmekollektoren an.
| Posten | Kosten |
| Erdwärmepumpe (Leistung 8 kW) | CHF 13’400 |
| Flächenkollektoren (Aushub + Verlegung) | CHF 13’000 |
| Pufferspeicher 300 L | CHF 1’800 |
| Rohre, Dichtungen, Sensoren, Ventile | CHF 500 |
| Installation und Anbindung an das Heizsystem | CHF 8’300 |
| Inbetriebnahme, Test und Einstellung | In den Installationskosten enthalten |
| Gesamtkosten inkl. MwSt. (ohne Förderung) | CHF 37’000 |
| Förderung | CHF -8’000* |
| Gesamtkosten für den Bauherrn | CHF 29’000 |
*Bei der Sole-Wasser-Wärmepumpe lautet unsere Rechnung so: CHF 5’000 (Gebäudeprogramm) + CHF 3’000 (andere Förderungen) = CHF 8’000.
Die Grundwasserwärmepumpe nutzt die Wärme des Grundwassers. In der Praxis bedeutet dies, dass mindestens zwei Brunnen gebohrt werden: ein Förderbrunnen (auch Entnahme- oder Saugbrunnen genannt), über den das Grundwasser zur Wärmepumpe befördert wird, und ein Injektionsbrunnen (auch Sicker- oder Schluckbrunnen genannt), über den es nach dem Wärmeentzug wieder in den natürlichen Grundwasserstrom zurückgeführt wird. Der grosse Vorteil dieses Systems liegt in der sehr stabilen Wärmequelle (Grundwasser weist ganzjährig eine nahezu konstante Temperatur von etwa 8-12 °C auf), weshalb die Wasser-Wasser-Wärmepumpe unter allen Wärmepumpentypen den höheren Wirkungsgrad hat. Die Leistungszahl (COP-Wert) beträgt bei hochwertigen Geräten zwischen 5,2 und 6,2.
Die Wasser-Wasser-Wärmepumpe ist eine sinnvolle Wahl, wenn nachgewiesen ist, dass ein ausreichendes und stabiles Grundwasservorkommen vorhanden und der Grundwasserstand hoch genug ist. Besonders gut geeignet ist sie für Neubauten sowie Komplettsanierungen oder Umbauprojekte, bei denen die Brunnen und der Technikraum bereits in der Planungsphase vorgesehen werden können. Sie ist auch eine hervorragende Wahl für alle, die sich ein langfristig hocheffizientes System mit möglichst niedrigen Betriebskosten wünschen.
Für Grundwasserwärmepumpen gelten flache Grundstücke mit kiesigem Boden in der Nähe von Flüssen und Auen als ideal. Die thermische Nutzung von Grundwasser ist bewilligungspflichtig und unterliegt dem kantonalen Wasserrecht. Die Bewilligung wird durch die zuständige kantonale Fachstelle (z. B. Amt für Umwelt, Gewässerschutz oder Energie) erteilt. Die einzureichenden Unterlagen umfassen in der Regel eine hydrogeologische Standortbeurteilung, Angaben zu Förder- und Rückgabebrunnen sowie Informationen zur Trinkwasserfassung und zum Gewässerschutz im Projektperimeter. Aus diesem Grund sind in die Planung der Investition in der Regel auch ein Hydrogeologe bzw. Geologe sowie ein Fachplaner für Gebäudetechnik eingebunden.
Die Grundwasserwärmepumpe Kosten inklusive Installation betragen meistens zwischen CHF 21’000 und CHF 70’000 und hängen von der Leistung des Geräts, der Tiefe und Anzahl der Bohrungen sowie der Komplexität des Anschlusses an das Heizsystem ab. Die Bohrungen und Brunnen machen häufig 20-30 % der Gesamtinvestition aus (z. B. CHF 7’000-18’000 für zwei Bohrungen mit einer Tiefe von 60 m). Trotz der höheren Anfangsinvestition rechnet sich die Wasser-Wasser-Wärmepumpe langfristig, da sich die jährlichen Stromkosten für die Wärmepumpenheizung in einem gut gedämmten Einfamilienhaus auf lediglich CHF 610-680 belaufen.
Sehen wir uns das Beispiel der Grundwasserwärmepumpe Kosten (Wasser-Wasser-Wärmepumpe) für einen Neubau mit 180 m2 Wohnfläche auf einem Grundstück mit guter Grundwasserverfügbarkeit an:
| Posten | Kosten |
| Grundwasserwärmepumpe (Leistung 10 kW) | CHF 12’500 |
| Zwei Bohrungen (Saug- und Schluckbrunnen, Tiefe 2 × 40 m, Tauchpumpe, Verrohrung) | CHF 8’500 |
| Pufferspeicher | CHF 1’800 |
| Rohrleitungen zwischen den Brunnen und dem Heizraum, Armaturen, Filter | CHF 1’500 |
| Installation, Anbindung an die Bodenheizung, Inbetriebnahme und Einstellung | CHF 7’200 |
| Gesamtkosten inkl. MwSt. (ohne Förderung) | CHF 31’500 |
| Förderung | CHF -8’000* |
| Gesamtkosten für den Bauherrn | CHF 23’500 |
*Bei der Wasser-Wasser-Wärmepumpe haben wir die gleiche Förderungshöhe wie bei der Sole-Wasser-Wärmepumpe angesetzt (CHF 8’000), da der minimale Förderbeitrag durch das Gebäudeprogramm gleich hoch ist.
Die Warmwasser Wärmepumpe bzw. Brauchwasserwärmepumpe (BWWP) ist eine hervorragende Lösung für Haushalte, die ihre Kosten für die Warmwasserbereitung senken möchten, ohne gleich das gesamte Heizsystem auszutauschen. Dieser Wärmepumpentyp kann nicht zur Gebäudeheizung genutzt werden, doch weil die Warmwasserbereitung einen grossen Anteil an den jährlichen Heizkosten hat, ist ihre Entkopplung vom Heizkessel eine sinnvolle Massnahme, mit der sich sowohl der Energieverbrauch als auch die Heizkosten senken lassen. Warmwasser Wärmepumpen nutzen die thermische Energie der Umgebungsluft und funktionieren daher ähnlich wie Luftwärmepumpen. In der Regel handelt es sich um Monoblock-Geräte mit integriertem Warmwasserspeicher (150-300 L).
Warmwasser Wärmepumpen eignen sich sehr gut für Einfamilienhäuser mit hohem Warmwasserbedarf und für Sanierungen, bei denen die Gebäudeheizung entlastet werden soll. Sie kann auch in Objekten ohne Zentralheizung eingesetzt werden. Ganz besonders effizient sind sie in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage. Das Gerät kann beispielsweise in der Speisekammer aufgestellt werden, in denen das Kühlen der Raumluft sogar von Vorteil ist.
Die Gesamtkosten inklusive Anschluss an das Heizsystem liegen je nach Modell und Montageaufwand bei CHF 2’500 bis CHF 9’500. Der Einbau einer Brauchwasserwärmepumpe (BWWP) als isolierte Einzelmassnahme wird durch das Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen nicht gefördert. Unter Umständen können Sie jedoch einen kleineren Zuschuss durch ein kommunales Förderprogramm erhalten.
Sehen wir und das Beispiel der Warmwasser Wärmepumpe Kosten (BWWP) für einen vierköpfigen Haushalt an.
| Posten | Kosten |
| Warmwasser Wärmepumpe 200 L | CHF 2’700 |
| Integrierter Elektroheizstab (zur Nachheizung) | In den Installationskosten enthalten |
| Installation und Anschluss an die Wasserinstallation | CHF 850 |
| Rohrmaterial, Sicherheitsventil, Anschlüsse | CHF 250 |
| Inbetriebnahme und Test | In den Installationskosten enthalten |
| Gesamtkosten inkl. MwSt. | CHF 3’800 |
| Förderung | CHF 0* |
| Gesamtkosten für den Bauherrn | CHF 3’800 |
*Warmwasser Wärmepumpen, die ausschliesslich der Brauchwassererwärmung dienen, werden nicht direkt gefördert.
| Wärmepumpentyp | Preis des Geräts | Installations-Kosten | Kosten von Zusatz-Arbeiten | Nennwärme-Leistung | COP-Wert | Anwendungszweck | Zweck Kosten in der Schweiz (ohne Förderung) |
| Luftwärmepumpe (Niedertemperatur) | CHF 6’500 | CHF 5’500 | CHF 2’700 | 6 kW | 3.5-4 | Bodenheizung, gut gedämmte Gebäude | CHF 14’700 |
| Luftwärmepumpe (Hochtemperatur) | CHF 13’000 | CHF 6’100 | CHF 2’900 | 6 kW | 3.4-3.8 | Heizkörper, schlecht gedämmte Gebäude | CHF 22’000 |
| Erdwärmepumpe | CHF 11’000 | CHF 6’600 | CHF 11’400 | 8 kW | 4-4.5 | Niedertemperatur-Heizung, passive Kühlung | CHF 29’000 |
| Grundwasserwärmepumpe | CHF 10’000 | CHF 5’800 | CHF 9’200 | 10 kW | 5.2-6.2 | Niedertemperatur-Heizung, höchste Heizkostenersparnis, anspruchsvollere Ausführung (Brunnen) | CHF 25’000 |
| Warmwasser Wärmepumpe | CHF 2’700 | CHF 850 | CHF 250 | 1,5-2 kW | 3.5 | Warmwasser-Bereitung | CHF 3’800 |
Der Umstieg auf eine Wärmepumpenheizung erfordert eine relativ hohe Anfangsinvestition, doch dank der niedrigen Betriebskosten rechnet sich diese oft überraschend schnell. Die Amortisationszeit hängt von der Art der Wärmepumpe, dem bestehenden Heizsystem (z. B. Öl, Holz, Strom) sowie dem jährlichen Heizwärmebedarf und der energetischen Qualität der Gebäudehülle ab. Unten haben wir ein Beispiel für den Umstieg von einer Gasheizung auf eine Wärmepumpenheizung für ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit einem jährlichen Heizwärmebedarf von 10’500 kWh angeführt:
| Wärmepumpentyp | Investition (CHF)* | Jährliche Heizkosten (CHF) | Jährliche Heizkosten-Ersparnis gegenüber einer Gasheizung (CHF) | Amortisations-Zeit (Jahre) | Amortisations-Zeit mit Förderung (Jahre) |
| Luftwärmepumpe (Niedertemperatur) | CHF 11’000 | ca. CHF 850 | CHF 1’550 | 11 Jahre | 7.1 Jahre |
| Luftwärmepumpe (Hochtemperatur) | CHF 22’000 | ca. CHF 1’100 | CHF 1’300 | 21.5 Jahre | 16.9 Jahre |
| Erdwärmepumpe | CHF 29’000 | ca. CHF 700 | CHF 1’700 | 21.7 Jahre | 17 Jahre |
| Grundwasserwärmepumpe | CHF 23’500 | ca. CHF 650 | CHF 1’750 | 18 Jahre | 13.4 Jahre |
| Warmwasser Wärmepumpe | CHF 3’800 | ca. CHF 150 | CHF 300 | 12.7 Jahre | / |
*Die angegebenen Kosten beziehen sich auf die effektiven Kosten für den Bauherrn nach Abzug der Förderung.
Am schnellsten rechnet sich die Investition bei einer Luftwärmepumpe. Wer jedoch ausreichend Grundstücksfläche hat oder neu baut, erzielt langfristig mit einer Sole-Wasser-Wärmepumpe die höchste Heizkostenersparnis.
Ein wesentlicher Kostenfaktor ist die Nennwärmeleistung der Wärmepumpe. Dabei handelt es sich um die maximale Heizleistung, die das Gerät unter standardisierten Bedingungen abgeben kann. Sie wird in Kilowatt (kW) angegeben und ist ein wichtiger Faktor für die richtige Dimensionierung der Wärmepumpe. Eine höhere Nennwärmeleistung bedeutet natürlich höhere Kosten. Der Preisunterschied zwischen einem 8-kW- und einem 12-kW-Modell kann zwischen CHF 2’000 und CHF 8’000 betragen. Deshalb ist es wichtig, die benötigte Nennwärmeleistung möglichst präzise zu ermitteln.
Um die erforderliche Nennwärmeleistung der Wärmepumpe zu ermitteln, müssen Sie den jährliche Heizwärmebedarf des Gebäudes kennen.
Der jährliche Heizwärmebedarf Ihres Zuhauses hängt von der Gebäudegrösse, dem Dämmstandard und den klimatischen Bedingungen ab. Als Grundlage für seine Berechnung dienen die Werte im Gebäudeenergieausweis der Kantone (GEAK), konkret der HWBRef,SK (Heizwärmebedarf Referenz, Standortklima), der prominent auf dem Deckblatt (Seite 1) steht. Hier sind die Richtwerte für den geschätzten jährlichen Heizwärmebedarf verschiedener Arten von Häusern:
Jährlicher Heizwärmebedarf (in kWh/a)
| Gebäudedämmung | 100-150 m² Fläche | 150-200 m² Fläche | 200-250 m² Fläche | 250 m² Fläche oder mehr |
| Schlechte Dämmung* | 16’000 kWh | 21’000 kWh | 26’000 kWh | 31’000 kWh |
| Durchschnittliche Dämmung * | 11’000 kWh | 15’000 kWh | 19’000 kWh | 23’000 kWh |
| Gute Dämmung* | 6’500 kWh | 9’000 kWh | 12’000 kWh | 14’500 kWh |
* Schlechte Dämmung bedeutet einen unsanierten Altbau. Durchschnittliche Dämmung bedeutet 10-12 cm Fassadendämmung und 2-fach verglaste Kunststofffenster. Gute Dämmung bedeutet eine nach zeitgemässen Wärmeschutzstandard gedämmte thermische Gebäudehülle mit 3-fach verglasten Fenstern.
Damit eine Wärmepumpe effizient arbeiten kann, muss ihre Leistung möglichst genau auf den maximal zu erwartenden Wärmebedarf des Gebäudes abgestimmt sein. Ist die Anlage zu schwach ausgelegt, kann sie die Spitzenlast im Winter nicht abdecken. Infolgedessen muss häufig der elektrische Heizstab zur Unterstützung eingeschaltet werden, was den Stromverbrauch und damit die Betriebskosten deutlich erhöht. Eine überdimensionierte Wärmepumpe läuft dagegen in kurzen Takten, was den Verdichter belastet und die Effizienz der Anlage senkt. Wärmepumpen arbeiten nämlich am effizientesten bei möglichst langen Laufzeiten mit wenigen Starts und Stopps (der Verdichter verbraucht für das Einschalten mehr elektrische Energie, ausserdem stellt das eine erhöhte Materialbelastung dar). Daher beeinflusst die Nennwärmeleistung der Wärmepumpe nicht nur ihren Anschaffungspreis, sondern auch die erforderliche Grösse des Pufferspeichers, den Stromverbrauch im Betrieb sowie die Lebensdauer der gesamten Anlage. Nachstehend die empfohlene Berechnungsgrundlage:
| Jährlicher Heizwärmebedarf | Luftwärmepumpe | Hochtemperatur Wärmepumpe | Erdwärmepumpe | Grundwasserwärmepumpe |
| 6’500-9’000 kWh | 5-6 kW | 6-7 kW | 4-5 kW | 4-5 kW |
| 11’000-15’000 kWh | 8-9 kW | 9-10 kW | 7-8 kW | 7-8 kW |
| 19’000-23’000 kWh | 11-13 kW | 12-14 kW | 10-11 kW | 10-11 kW |
| 26’000-31’000 kWh | 15-17 kW | 17-19 kW | 14-16 kW | 14-16 kW |
Bei Grundwasser- und Erdwärmepumpen kann die Nennwärmeleistung gleich hoch sein. Der wesentliche Unterschied liegt darin, dass Grundwasserwärmepumpen aufgrund der konstanten Grundwassertemperatur noch höhere Leistungszahlen (COP-Wert) haben.
Berechnung der benötigten Wärmepumpenleistung: Leistung (in kW) = jährlicher Energiebedarf (kWh) ÷ 1’800
In Zeiten schwankender Energiepreise, wachsender Umweltbewusstheit und steigender Bedeutung der Energieeffizienz bei Bau- und Sanierungsvorhaben stellt die Wärmepumpe eine der besten Optionen für die Gebäudeheizung dar. Ihre Betriebskosten und der Wartungsaufwand sind niedrig und obendrein wird der Haushalt durch die Anlage unabhängig von fossilen Energieträgern (Gas, Öl). Die Wärmepumpenheizung ist nachhaltig und gilt als besonders zukunftssicher. Darüber hinaus kann die Wärmepumpe im Sommer auch zur Gebäudekühlung eingesetzt werden. Die Anschaffungskosten lassen sich durch Förderungen von Bund und Kantonen spürbar verringern. Als stärkste Argumente für eine Wärmepumpe sind ihre Kosteneffizienz und ihre lange Lebensdauer anzuführen.
Das sind die Hauptvorteile von Wärmepumpen gegenüber anderen Heizsystemen:
| Kriterium | Wärmepumpe | Ölheizung |
| Investitionskosten | CHF 12’000-70’000 (abzüglich Förderung) | CHF 5’000 |
| Jährliche Heizkosten | CHF 600-1100 pro Jahr | CHF 1’300-2’500 pro Jahr |
| Gesamtkosten (15 Jahre) | CHF 9’000-16’500 | CHF 19’500-34’500 |
| Energieverbrauch | Strom (CHF 0.35 CHF pro kWh) | Heizöl (CHF0,90 pro L) |
| Versorgungssicherheit | Hoch: kein Brennstoffbedarf | Abhängigkeit von Ölmarkt und Importen |
| Förderung | Bis zu CHF 12’000 | Keine |
| Nachhaltigkeit | Erneuerbare Energie, geringe Emissionen | fossiler Energieträger, hohe Emissionen |
| Lebensdauer | Bis 25 Jahre | 15-20 Jahre |
| Wartungsaufwand | Minimal | Regelmässige Wartung und Kaminfeger |
| Kühlfunktion im Sommer | Möglich | Nicht möglich |
Die Leistungszahl bzw. der COP-Wert (Coefficient of Performance) ist einer der wichtigsten Werte bei der Auswahl einer Wärmepumpe. Der COP-Wert beschreibt das Verhältnis von eingesetzter elektrischer Energie (für den Antrieb des Verdichters) zu abgegebener Heizleistung. Vereinfacht gesagt: Wenn beispielsweise der COP-Wert einer Wärmepumpe bei 4 liegt, bedeutet dies, dass für 4 kWh gewonnener Heizenergie 1 kWh an elektrischem Strom eingesetzt werden muss. Der COP-Wert ist nicht konstant, sondern hängt von mehreren Faktoren wie der Aussentemperatur und der Vorlauftemperatur im Heizsystem ab. Daher gibt es den SCOP-Wert (Seasonal COP), der bei vorgeschriebenen Messpunkten berechnet wird. Ein weiterer wichtiger Wert ist die Jahresarbeitszahl (JAZ), die sich auf den Wärmepumpenbetrieb eines ganzen Jahres bezieht und sowohl die durch das Jahr variierenden Betriebsbedingungen als auch die Leistung von Hilfsaggregaten (z. B. Verteilerpumpen, E-Heizstab oder Luft-Ventilatoren) berücksichtigt.
Je höher der COP-Wert, desto effizienter ist die Wärmepumpe.
| Wärmepumpentyp | Durchschnittlicher COP-Wert* | Effizienz |
| Luftwärmepumpe (Niedertemperatur) | 3.5-4.0 | Hoch (abhängig von der Aussentemperatur) |
| Luftwärmepumpe (Hochtemperatur) | 3.0-3.8 | Mittel (für höhere Vorlauftemperaturen erfordern mehr elektrische Energie) |
| Erdwärmepumpe | 4.0-4.5 | Sehr hoch (relativ konstante Temperatur der Wärmequelle) |
| Grundwasserwärmepumpe | 5.2-6.2 | Hervorragend (konstante Grundwassertemperatur) |
| Warmwasser Wärmepumpe | 3.0-3.5 | Energieeffiziente Warmwasserbereitung |
*Der COP einer Wärmepumpe wird unter standardisierten Bedingungen gemäss EN 14511 ermittelt, zum Beispiel bei 7 °C Aussenluft- und 35 °C Vorlauftemperatur für eine Luftwärmepumpe. Da die Temperatur der Wärmequelle schwankt, schwankt auch der COP-Wert.
Ein höherer COP-Wert bedeutet, dass zur Erzeugung der gleichen Menge an Heizwärme weniger elektrische Energie benötigt wird, was wiederum niedrigere Heizkosten bedeutet. Allerdings sind Geräte mit hohem COP-Wert teurer. Der Preisunterschied zwischen einer Wärmepumpe mit einem COP-Wert von 3.5 und einem Modell mit einem COP-Wert von 4.5 kann CHF 2’500 bis CHF 6’000 betragen. Diese Mehrkosten amortisieren sich jedoch meist rasch durch die geringeren Betriebskosten. Der COP-Wert ist vergleichbar mit dem Kraftstoffverbrauch eines Fahrzeugs: Für sich allein stehend, ist er nur begrenzt aussagekräftig, trotzdem ist er ein besonders wichtiger Effizienzindikator. Je höher dieser Wert ist, desto kosteneffizienter ist die Wärmepumpe auf lange Sicht. Deshalb sollte man sich für ein Modell mit möglichst hohem COP-Wert entscheiden.
Moderne Wärmepumpen sind auf geräuscharmen Betrieb ausgelegt. Die Lautstärke der Betriebsgeräusche einer Luftwärmepumpe hängt zum Grossteil von der Leistung der Anlage ab (leistungsstarke Geräte haben auch leistungsstarke Ventilatoren). Moderne Geräte können auf einen leiseren Nachtmodus eingestellt werden. Trotzdem muss der Aufstellort mit Bedacht gewählt werden, da beispielsweise Hauswände oder Zäune Schall reflektieren können (deshalb sollte die Ausseneinheit schräg oder seitlich versetzt zum Haus platziert werden). Auch fehlerhafte Installation kann zu störenden Geräuschen führen (Körperschall infolge falscher Montage). Die Ausseneinheit der Luftwärmepumpe enthält einen Ventilator und einen Verdichter und ist somit der lauteste Teil der Anlage, typische Schallwerte liegen bei 35-45 dB in 5 m Entfernung im Normalbetrieb und bis zu 55.60 dB direkt am Gerät unter Volllast. Deshalb ist auch auf den Abstand zur Grundstücksgrenze zu achten.
Die Inneneinheit enthält meist nur ein hydraulisches Modul und einen Kombispeicher, weshalb sie nahezu geräuschlos arbeitet.
Bei einer Wärmepumpe handelt es sich um eine langfristige Investition. Daher sollten Sie sich vor dem Kauf gründlich zu der Lebensdauer, den Garantiebedingungen und den Wartungskosten informieren. Moderne Geräte gelten als sehr zuverlässig und erreichen bei fachgerechter Installation und regelmässiger Wartung eine Lebensdauer von 15 bis 25 Jahren.
Die Herstellergarantie beträgt in der Regel 2 bis 5 Jahre für das gesamte System. Viele Hersteller gewähren eine verlängerte Garantie von 7 bis 10 Jahren, wenn die Anlage von einem autorisierten Fachbetrieb installiert und regelmässig gewartet wird.
Für einen störungsfreien Betrieb empfiehlt sich eine jährliche Wartung, wobei die Wartung nach der ersten Heizperiode besonders wichtig ist. Die jährliche Wartung kostet zwischen CHF 200 und CHF 500. Der Austausch von Filtern und anderen Verschleissteilen kostet CHF 50 bis CHF 300. Grössere Reparaturmassnahmen (etwa am Verdichter oder an der Elektronik) können CHF 500 bis CHF 2’000 kosten, weshalb eine umfassende Garantie besonders wichtig ist.
Wärmepumpen werden in der Schweiz grosszügig gefördert. Als zentrales Instrument der Schweizer Energie- und Klimapolitik ist das von Bund und Kantonen gemeinsam finanzierte Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen das wichtigste Förderprogramm für die Installation von Wärmepumpen. Daneben stellen Kantone, Gemeinden und sogar einige Energieversorger eigene Förderprogramme zur Verfügung. Darüber hinaus sind Wärmepumpen steuerlich abzugsfähig.
Durch das Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen wird der Einbau von effizienten Wärmepumpen als Ersatz für Heizöl-, Erdgas- und Elektroheizungen gefördert. Im Rahmen des Gebäudeprogramms sind folgende Förderbeiträge möglich:
| Wärmepumpentyp | Förderbeitrag |
| Luft-Wasser-Wärmepumpe | CHF 3’000 bis CHF 10’000 |
| Sole-Wasser-Wärmepumpe | CHF 5’000 bis CHF 12’000 |
| Wasser-Wasser-Wärmepumpe | CHF 5’000 bis CHF 12’000 |
Da für die Umsetzung die Kantone zuständig sind und jeder Kanton eigene Förderhöhen, -kriterien und -massnahmen festsetzt, variieren die Förderbeiträge je nach Kanton. Neben den kantonalen Bestimmungen sind auch die Leistung der Wärmepumpe und die Art des ersetzten Heizsystems wichtige Kriterien für die Höhe des Beitrags.
Damit die Wärmepumpe förderfähig ist, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Gefördert werden Anlagen, die eine Heizöl-, Erdgas- oder Elektroheizung in einem mindestens 10 Jahre alten Gebäude ersetzen. Die Installation muss durch einen zertifizierten Fachbetrieb ausgeführt und der Förderantrag vor Baubeginn eingereicht werden. Die Wärmepumpe muss bestimmte technische Mindestanforderungen erfüllen (diese variieren je nach Kanton).
Zusätzlich zum Gebäudeprogramm bieten die meisten Kantone eigene Förderprogramme an, die mit den Bundesbeiträgen kombiniert werden können. Informationen dazu erhalten Sie bei Ihrer kantonalen Energiefachstelle.
Neben den Kantonen unterstützen auch viele Gemeinden den Umstieg auf erneuerbare Energien mit zusätzlichen Beiträgen in Höhe von CHF 1’000 oder mehr. Informationen dazu erhalten Sie bei Ihrer Gemeindeverwaltung.
Manche Energieversorger unterstützen die Installation von Wärmepumpen mit Förderbeiträgen von CHF 500 bis CHF 2000 oder vergünstigten Stromtarifen für Wärmepumpen (bis zu 30 % Rabatt).
Denken Sie auch daran, dass Sie die Kosten für die Wärmepumpen-Installation steuerlich geltend machen können. Energiesparende Investitionen lassen sich vollständig von der Bundessteuer abziehen. Bei den Kantons- und Gemeindesteuern gelten je nach Kanton unterschiedliche Regelungen, doch meistens ist auch hier ein vollständiger Abzug möglich. In allen Fällen können aber nur die Kosten, die nicht durch Fördergelder gedeckt sind, steuerlich abgezogen werden.
Um Fördergelder zu beantragen, müssen Sie sich zunächst bei Ihrer kantonalen Energiefachstelle über die verfügbaren Förderprogramme und ihre Kombinierbarkeit informieren. Anschliessend müssen Sie Offerten von zertifizierten Fachbetrieben einholen, sie miteinander vergleichen und sich für einen Auftragnehmer entscheiden. Fachbetriebe können Ihnen auch Unterstützung bei der Beantragung der Fördergelder bieten. Da es bei manchen Programmen passieren kann, dass der Fördertopf nach einigen Monaten ausgeschöpft ist, sollten Sie mit der Planung Ihrer Wärmepumpe möglichst früh beginnen.
Der Förderantrag muss vor Baubeginn eingereicht werden und in der Regel neben einem ausgefüllten Antragsformular auch die Offerte des Installateurs, technische Datenblätter der Wärmepumpe, einen Nachweis über das bestehende Heizsystem und ggf. noch weitere Unterlagen umfassen. Nach der Einreichung wird Ihr Antrag geprüft. Sobald die Förderzusage erteilt wird, dürfen Sie mit der Ausführung beginnen. Nach Abschluss der Arbeiten müssen Sie die Schlussrechnung und alle erforderlichen Nachweise einreichen, bevor die Fördergelder ausbezahlt werden.
Die Installation einer Wärmepumpe ist eine technisch anspruchsvolle Aufgabe. Fehler bei der Montage können höhere Heizkosten, häufige Störungen oder einen insgesamt ineffizienten Betrieb zur Folge haben. Deshalb ist es umso wichtiger, eine präzise Offertenanfrage vorzubereiten und einen erfahrenen Fachbetrieb zu beauftragen. Je genauer Ihre Angaben sind, desto verlässlicher fällt die Offerte aus.
Sie können sich mit der folgenden Liste helfen:
Die beste Zeit für Bestellung und Installation einer Wärmepumpe sind die Monate Juni, Juli und August. In dieser Zeit sind die Fachbetriebe weniger ausgelastet, Geräte vorrätig und die Preise häufig günstiger.
Da Wärmepumpen in der Schweiz sehr beliebt sind und von Bund und Kantonen gefördert werden, überrascht es nicht, dass es auch viele Auftragnehmer für die Installation von Wärmepumpen gibt. Doch die grosse Zahl von Anbietern kann die Entscheidungsfindung deutlich erschweren, denn wer die Wahl hat, hat die Qual. Prüfen Sie die Referenzen verschiedener Auftragnehmer, treffen Sie eine engere Auswahl und sprechen Sie mit den infrage kommenden Auftragnehmern, um sich ein Bild von deren Beratungskompetenz zu machen. Informieren Sie sich auch zu den Garantien und dem Kundendienst. Für die Inanspruchnahme von Bundes- und Landesförderungen muss die Wärmepumpe von einem zugelassenen Fachbetrieb installiert werden.
Über die Plattform Daibau können Sie schnell und unkompliziert Offerten von gut bewerteten Anbietern und Installateuren von Wärmepumpen einholen.
Die Kosten einer Wärmepumpe inklusive Installation bewegen sich zwischen CHF 12’000 bis CHF 73’000, da sie je nach Typ und Leistung stark variieren. Der günstigste und verbreitetste Wärmepumpentyp in der Schweiz ist die Luftwärmepumpe (Luft-Wasser-Wärmepumpe). Grundwasserwärmepumpen (Wasser-Wasser-Wärmepumpen) und Erdwärmepumpen (Sole-Wasser-Wärmepumpen) sind vor allem aufgrund der hohen Erschließungskosten spürbar teurer.
Die Kosten von Wärmepumpen können durch Förderungen von Bund und Kantonen stark abgemildert werden (bis zu CHF 12’000 durch das Gebäudeprogramm) und dank der niedrigen Betriebskosten amortisiert sich die Wärmepumpenheizung auf lange Sicht.
In der Regel belaufen sich die Gesamtkosten von Niedrigtemperatur-Luftwärmepumpen inklusive Installation auf CHF 12’000 bis CHF 30’000. Die Kosten einer Luftwärmepumpe (Luft-Wasser-Wärmepumpe) variiren so stark, weil sie von der Leistung, dem Hersteller und der Komplexität der Installation abhängen.
Wenn Sie Ihre Wärmepumpe mit bestehenden Heizkörpern kombinieren möchten, brauchen Sie eine Hochtemperatur Wärmepumpe (HT-WP), die höhere Vorlauftemperaturen liefern kann als herkömmliche Wärmepumpen. Hochtemperatur Luftwärmepumpen sind teurer als herkömmliche Luftwärmepumpen, ihre Kosten belaufen sich auf CHF 15’000 bis CHF 41’000. Wenn Sie neue, großflächige Heizkörper (z. B. Niedertemperatur Heizkörper oder Gebläsekonvektoren) einbauen und diese korrekt dimensionieren, können Sie auch eine Niedertemperatur Luftwärmepumpe einsetzen.
Für ein Haus mit 100 m2 Wohnfläche benötigt man eine 6-kW-Wärmepumpe, die Kosten der Wärmepumpe inklusive Installation belaufen sich auf CHF 12’000 bis CHF 20’500.
Eine Luftwärmepumpe für ein Haus mit 120 m² kostet in der Regel zwischen CHF 12’500 und CHF 22’500. Die genauen Kosten hängen von zahlreichen Faktoren ab, vor allem von dem Gerätetyp, der Gebäudefläche und dem Installationsaufwand. Es empfiehlt sich, mehrere Angebote einzuholen und sich gründlich über die Fördermöglichkeiten in Ihrem Bundesland zu informieren.
Der Richtpreis für eine Luftwärmepumpe inklusive Installation für ein Einfamilienhaus mit 150 m² Wohnfläche liegt bei CHF 13’000 bis CHF 24’000. Auf unserer Website finden Sie auch ein Beispiel für ein saniertes Haus aus den 1970er-Jahren, bei dem die Gesamtkosten nach Abzug der Förderung sehr niedrig waren.
Zur Beheizung eines Hauses mit 200 m2 Wohnfläche wird eine Wärmepumpe mit einer Leistung von ungefähr 12 kW benötigt (bei einem gut gedämmten Neubau); die Kosten inklusive Installation betragen zwischen CHF 14’500 und CHF 27’000.
Ja, die Umrüstung auf eine Wärmepumpe kann auch in einem Altbau sinnvoll sein, sofern das System fachgerecht geplant wird und das Gebäude ausreichend gedämmt ist.
Ja, Gebäude mit Wärmepumpe erzielen im Durchschnitt höhere Verkaufspreise als vergleichbare Objekte ohne Wärmepumpe.
Herkömmliche Heizkörper erfordern aufgrund der geringen Heizfläche höhere Vorlauftemperaturen als Flächenheizungen (Wand-, Decken- oder Fußbodenheizung) und müssen daher mit einer Hochtemperatur Wärmepumpe (HT-WP) kombiniert werden. Eine Niedertemperatur Wärmepumpe arbeitet am effizientesten in Kombination mit einer Fußbodenheizung.
Ja, allerdings ist die Kombination mit einer Photovoltaikanlage (PV) eine sinnvolle Ergänzung, da der Solarstrom die Betriebskosten senkt und die Abhängigkeit von den schwankenden Energiepreisen reduziert.
Die monatlichen Kosten für den Betrieb einer Wärmepumpe betragen üblicherweise CHF 65 bis CHF 150. Die jährlichen Stromkosten für eine Wärmepumpe in einem Einfamilienhaus belaufen sich in der Regel auf CHF 600 bis CHF 1’500. Sie hängen von der Gebäudefläche, dem Dämmstandard, dem Wärmepumpentyp und den aktuellen Strompreisen ab. Hinzu kommen jährliche Wartungskosten von CHF 200 bis CHF 500.
Probleme treten vor allem bei Reihenhäusern auf, die meist relativ schmal gebaut und oft nur etwa 6 m breit sind. Dadurch können die vorgeschriebenen Abstände nach Brandschutz- und Schallschutzvorgaben schwer eingehalten werden.
Die Lebensdauer von Wärmepumpe beträgt 15 bis 25 Jahre, bei regelmäßiger und fachgerechter Wartung hält das Gerät auch länger.
Wärmepumpen gelten als sehr wartungsarm, insbesondere im Vergleich zu anderen Heizsystemen. Mit regelmäßiger Wartung kann man teuren Reparaturen vorbeugen und die Betriebssicherheit erhöhen.
Die durchschnittlichen Wartungskosten für eine Wärmepumpe betragen zwischen CHF 200 und CHF 350, können aber auch auf CHF 500 oder mehr ansteigen, wenn Reparatureingriffe notwendig sind. Die tatsächlichen Kosten richten sich nach dem Typ und Alter des Geräts, dem Wartungsumfang sowie den regional üblichen Wartungskosten.
Die Anschaffung einer Wärmepumpe ist zwar teuer, dafür ist die Wärmepumpenheizung aber langfristig wesentlich kosteneffizienter als andere Heizsysteme. Zudem strebt die Schweiz dazu, fossile Heizungen im Bestand bis spätestens 2050 deutlich zu reduzieren bzw. zu ersetzen, weshalb der Umstieg auf nachhaltige Energiequellen auch von Bund und Ländern gefördert wird.
Daibau.ch, Hilfe bei der Beurteilung von Investitionen und bei der Auswahl eines Auftragnehmers für Ihr Zuhause
Wärmepumpe Luft-Wasser
Sehr geehrte Damen und Herren,
Wir haben eine Ölheizung, Radiatoren. Umstellung auf Wärmepumpenheizung.
Bitte um Kontaktaufnahme und ein Angebot.
Danke im Voraus.
Mit freundlichen Grüssen
18180 CHF bis 30300 CHF
Wärmepumpe-Heizungsanlage
Sehr geehrte Damen und Herren,
Bitte um ein Angebot. Ich möchte in meinem Mietshaus mit 6 Wohnungen in Hochfelden, im Jakobstal 3 die Elektrospeicherofenheizungen durch eine komplette Luftwärmepumpe-Heizungsanlage inklusive Radiatoren noch vor der neuen Heizperiode ersetzen. Ich hatte bereits eine Beratung mit der EKZ.
Danke im Voraus.
Mit freundlichen Grüßen
31815 CHF bis 53025 CHF
Ersatz Wärmepumpe
Sehr geehrte Damen und Herren,
Wir benötigen ein Ersatz , Renovation Wärmepumpe.
Bitte um Kontaktaufnahme und ein Angebot
Danke im Voraus.
Mit freundlichen Grüssen
17725.5 CHF bis 29542.5 CHF




































Wir sind für Sie an jedem Werktag von 8:00 bis 16:00 erreichbar. Wie können wir Ihnen helfen?