Der Preis für die Sanierung von Badezimmern. Der Austausch der Keramik und sanitären Einrichtungen.
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Kosten für einen Entwurfsplan (Konzept, Anordnung der Einrichtungselemente, Moodboard); Arbeitsgrundriss im Massstab 1:25; 4 Wandansichten im Massstab... Mehr
Kosten für das Abdecken von Boden und Wänden auf dem Weg zum Bad und vor dem Bad.
Kosten für die Demontage der Sanitärausstattung inkl. Abtransport zur Deponie.
Kosten einer 3D-Badplanung durch einen Anbieter von Badeinrichtung (Verwendung der Einrichtungselemente aus dem Katalog des Anbieters) inkl. Visualisi... Mehr
Kosten für das Entfernen der alten Satitärkeramik und des Bodenbelags inkl. Abtransport zur Deponie. Beim Verlegen neuer Fliesen auf vorhandene Fliese... Mehr
Kosten für das Entfernen des Unterlagsbodens, Abtragen der Badewannenverkleidung usw. sowie Abtransport zur Deponie.
Kosten für die Verlegung von PVC-Installationsrohren Ø16-20 mm in Wände/Boden, Einziehen von Kupferleitern für Steckdosen und Beleuchtung, Einbau von ... Mehr
Kosten für die Wandmontage eines elektrischen Handtuchheizkörpers (ca. 1000 W, IP44); Befestigung, Anschluss an 230 V Netzstrom und Funktionstest.... Mehr
Kosten für die Ausführung der kompletten Elektroinstallation im Zuge der Badsanierung, inkl. Mauerschlitze, Starkstromanschluss und Feinmontage nach A... Mehr
Kosten für die Montage der Badezimmerbeleuchtung inkl. Anschluss an das Stromnetz.
Kosten für die Montage von Schaltern und Steckdosen im Badezimmer inkl. Anschluss an das Stromnetz.
Kosten für das Aufbringen von 2 Schichten flexibler, zweikomponentiger Dichtungsschlämme auf vorbereitete Flächen, inkl. elastischer Abdichtungsbänder... Mehr
Kosten für das Einbringen eines 45 mm dicken Zementunterlagsbodens auf einer Trennlage aus PE-Folie, inkl. Gefälleausbildung von mindestens 1 % zum Ab... Mehr
Kosten für die Einmauerung der Badewanne (bis 45 cm Höhe) mit Porenbetonsteinen, Ausführung einer vertikalen Abdichtung und Fliesenverkleidung inkl. A... Mehr
Kosten für das Verlegen von Wand- und Bodenfliesen (Standardgrösse) mit Fliesenkleber auf ca. 50 m2; Schimmel- und abriebfestes Verfugen in gewünschte... Mehr
Aufpreis für die Verlegung von Fliesenformaten über 50x50 cm, z. B. 60x60, 75x75, 90x90, 45x90 cm usw. Empfohlen wird die Verwendung von flexiblem Fli... Mehr
Komplettpreis für Badewanne. Acrylwanne oder emaillierte Stahlwanne mit höhenverstellbaren Füssen, Ab- und Überlaufset Ø40 mm mit Siphon; Wandarmatur ... Mehr
Kosten für Aufbau und Montage eines hängenden Badezimmerschranks mit Wandverankerung und Befestigungsmaterial.
Komplettpreis für Bidet. Lieferung und Montage eines wandhängenden Keramikbidets; Abfluss+Siphon Ø32 mm mit Anschluss an Schmutzwasserleitung DN50, Au... Mehr
Kosten für eine lineare Edelstahl-Duschrinne L ca. 800 mm mit höhenverstellbarer Abdeckung, integriertem Siphon DN50, Abdichtungsmanschette und Anbind... Mehr
Komplettpreis für Duschwanne. Lieferung einer Duschwanne bis 50 mm Höhe mit höhenverstellbaren Füssen oder flexibler Kleberunterlage; Ab- und Überlauf... Mehr
Komplettpreis für Pissoir/Urinal. Montage mit Wandhalterungen; Unterputzspülventil, Siphon Ø32 mm mit Ablauf DN50, Dämpfungsscheiben, Ausrichtung, Bef... Mehr
Kosten für die komplette Sanitärinstallation mit Anschluss an das Abwassersystem nach DN 90/110 für das WC. Lieferung und Montage der Toilettenschüsse... Mehr
Kosten für ein tragendes Metallständerwerk (Vorwandelement), belastbar ≥ 400 kg; Unterputzspülkasten 3/6 l (einstellbar), gedämmt gegen Tauwasserausfa... Mehr
Kosten für die Lieferung und Montage eines Warmwasserspeichers 80 l; Verankerung mit Tragkraft ≥ 120 kg; Anschluss an Kalt-/Warmwasser DN15, Sicherhei... Mehr
Kosten für die komplette Montage eines Waschbeckens. Keramikwaschbecken mit Armaturloch, Siphon Ø32 mm, Befestigungssatz M10 mit Dämpfungsscheiben, An... Mehr
Komplettpreis für Elektroinstallation, Abfluss und Wasserzulauf für Waschmaschine inkl. Anschluss.
Komplettpreis für Wasserhahn/Armatur. Lieferung und Montage einer Einhebelmischarmatur DN15 mit flexiblen Anschlussschläuchen, Dichtungen und Montages... Mehr
Kosten fürs Spachteln, Schleifen und zwei Anstriche mit Wandfarbe (Arbeits- und Materialkosten) auf vorbereiteter Oberfläche im Bad.
Weil effizientere Raumausnutzung, mehr Komfort und ein höherer Immobilienwert die Sanierungskosten bei Weitem überwiegen!
Eine der effizientesten Maßnahmen, mit denen Sie Ihr Zuhause aufwerten können, ist es, das Badezimmer renovieren zu lassen. Der damit verbundene Arbeits- und Kostenaufwand mag auf den ersten Blick abschreckend wirken, doch der langfristige Nutzen einer Badsanierung ist enorm. An erster Stelle steht die effizientere Raumausnutzung. In alten Badezimmern sind die Sanitärobjekte oftmals ungünstig angeordnet, und es gibt tote Ecken oder wenig Stauraum. Im Zuge einer Sanierung kann der Grundriss rationalisiert werden, wobei auch die Sanitärobjekte versetzt werden können. Durch die Modernisierung des Badezimmers wird zudem der Immobilienwert erhöht und ein eventueller Verkauf erleichtert, denn ein helles, zeitgemäss ausgestattetes Bad wirkt auf potenzielle Käufer sehr ansprechend. Dies kommt insbesondere bei kleinen Wohnungen, in denen jeder Quadratmeter zählt, zum Ausdruck.
Praxisbeispiel: Das Bad musste dringend saniert werden und das war auch das Beste, was wir hätten machen können. Unglaublich, was man mit einem guten Plan auf nur fünf Quadratmetern alles unterbringen kann!
Der dritte Vorteil einer Badsanierung liegt in der Behebung bestehender Mängel, zu denen veraltete Leitungsrohre, undichte Armaturen, gesprungene Fliesen oder Platten und ein muffiger Geruch aufgrund von Feuchtigkeit zählen. Häufig treten während der Sanierung auch versteckte Mängel zutage: unzureichende Abdichtung, unsichere Elektroinstallation oder verfaulte Holzkonstruktionen, die ausgetauscht werden müssen. All das sind klare Zeichen, dass Sie Ihr Bad renovieren sollten. Und letztlich fühlt man sich in einem frisch sanierten Bad schlichtweg wohler. Durchdachte Beleuchtung, modernes Design, funktionale Möbel und eine angenehme Raumtemperatur tragen massgeblich zum Wohnkomfort und Wohlbefinden bei.
Fehlentscheidungen beim Planen der Badsanierung wirken sich deutlich auf Komfort, Ästhetik und insbesondere auf die Kosten aus. Deshalb ist es umso wichtiger, einen gut durchdachten Sanierungsplan anzufertigen. In diesem Kapitel erklären wir, welche Fachleute Sie zurate ziehen können, wie lange eine Badsanierung im Schnitt dauert und warum Sie einen finanziellen Puffer einplanen sollten.
Obwohl man die Planung theoretisch selbst übernehmen kann, ist davon in der Praxis eher abzuraten. Häufig stimmt das Aufmass nicht, Installationen werden übersehen oder das Gefälle für die Abflüsse wird falsch geplant. Dadurch wird die Funktionalität des neuen Bades eingeschränkt und manches muss nachträglich ausgebessert werden, was häufig mit hohen Badsanierung Kosten verbunden ist.
Die meisten Badstudios bieten heute 3D-Visualisierungen für CHF 130 bis CHF 350 an, oder sogar kostenlos, wenn man die Badausstattung im Studio bestellt. So erhalten Sie schnell und unkompliziert einen zuverlässigen Badezimmerplan. Aber Vorsicht! Die Berater in diesen Studios sind keine Architekten, und die Planung beschränkt sich auf das Produktsortiment des jeweiligen Studios. Deshalb wird der Raum in solchen Plänen selten optimal genutzt.
Ein Architekt hingegen hält sich nicht an einen Katalog, sondern wählt sämtliche Elemente bewusst aus, sorgt für eine stimmige Anordnung der Badelemente, schlägt geeignete Materialien und ein passendes Beleuchtungskonzept vor, und stellt sicher, dass jeder Zentimeter sinnvoll genutzt wird. Zudem erarbeitet er einen Ausführungsplan für die Handwerker. Die Kosten für eine professionelle Badplanung liegen im Schnitt bei etwa CHF 2’200.
Der Umfang der Sanierungsmassnahmen kann je nach Situation stark variieren. Wenn lediglich leichte Schäden und Abnutzungserscheinungen ausgebessert werden müssen, sind oberflächliche Renovierungsmassnahmen ausreichend. Bei ernsteren Schäden müssen Sie jedoch eine Teil- oder sogar eine Komplettsanierung durchführen lassen.
Die Komplettsanierung ist die umfassendste und zugleich teuerste Form der Badsanierung. Eine so umfassende Sanierung ist notwendig, wenn die Installationen veraltet sind, ein komplett neuer Grundriss gewünscht wird oder wenn Sie für die nächsten 20 Jahre modernisieren möchten. Im Zuge einer Komplettsanierung wird oft eine Kernsanierung durchgeführt, bei der die komplette Ausstattung einschliesslich des Estrichs entfernt wird. Danach werden neue Wasser- und Elektroinstallationen verlegt, ein neuer Estrich eingebracht und das Bad von Neuem abgedichtet. Anschliessend werden neue Wand- und Bodenbeläge verlegt und neue Sanitärobjekte (Dusche/Badewanne, WC, Waschbecken, Armaturen) eingebaut.
Die Dauer einer Komplettsanierung des Badezimmers beläuft sich in der Regel auf 2 bis 4 Wochen. Bei den Arbeiten kommt es zur Staubentwicklung und es können tiefliegende Schäden wie Wandfeuchte oder Schäden an der Bausubstanz zutage treten. Bei einer Komplettsanierung liegen die Badsanierung Kosten in der Schweiz im Schnitt bei etwa CHF 3’100 pro m2, was bei einem 5 m² grossen Bad etwa CHF 15’500 oder mehr bedeutet. Sonderausstattungen wie Fussbodenheizung, besonders hochwertige Platten oder massgefertigte Möbel können die Kosten schnell auf über CHF 20’000 ansteigen lassen.
Wenn die Installationen noch in gutem Zustand sind, das Bad aber oberflächliche Abnutzungserscheinungen aufweist, ist eine Teilsanierung ausreichend. So können Sie Ihr Bad auch mit begrenztem Budget in Schuss bringen, da keine aufwändigen Arbeiten (Wandabbrüche usw.) durchgeführt werden müssen. In der Regel wird die alte Sanitäreinrichtung (Waschbecken, Wanne, WC) entfernt und falls nötig, werden kleinere Anpassungen an den Leitungen vorgenommen. Darüber hinaus werden Platten, Armaturen, Spiegel und Möbel ausgetauscht.
Allerdings lässt sich das Bad mit einer Teilsanierung nicht grundlegend verändern. Da es sich im Nachhinein herausstellen kann, dass beispielsweise die vorhandenen Installationen in schlechterem Zustand sind, als gedacht, sollte im Vorfeld ein gründlicher Check durchgeführt werden, der bei der Sanierungsplanung berücksichtigt wird. Die Arbeiten dauern etwa 1 bis 2 Wochen und die Kosten belaufen sich auf CHF 1100-1’600 pro m2, was bei einem 5 m² grossen Bad Kosten in Höhe von mindestens CHF 5’500 bedeutet.
Durch eine Renovierung beseitigt man vor allem Abnutzungserscheinungen, die als Folge täglicher Nutzung aufgetreten sind. Es werden keine Eingriffe in Wände und Installationen oder andere aufwändige Massnahmen durchgeführt. Deshalb eignet sich die Renovierung für Mietobjekte, als Übergangslösung oder für eine rein optische Auffrischung des Badezimmers. Feuchtigkeitsprobleme werden hierbei jedoch nicht behoben! Zu den typischen Renovierungsmassnahmen zählen das Überstreichen alter Platten mit waschbeständiger Farbe sowie der Austausch von Armaturen, Spiegeln, Leuchten und Duschvorhängen. Die Kosten einer Badezimmer Renovierung betragen zwischen CHF 1’300 und CHF 3’300, die Ausführung dauert nur wenige Tage.
Bei Um-, Aus- und Zubauten muss manchmal ein zusätzliches Badezimmer im Haus eingerichtet werden. Dies kann etwa bei einem Dachgeschossausbau der Fall sein, wenn eine Wohnung in zwei Wohneinheiten geteilt wird, oder wenn ein neues, barrierefreies Bad für mobilitätseingeschränkte Personen eingerichtet werden soll. Dabei müssen sämtliche Installationen (Wasser, Abwasser, Strom) neu verlegt, Trennwände eingezogen, und die gesamte Ausstattung eingebaut werden. Die Kosten für den Neubau eines Badezimmers betragen in der Regel mehr als CHF 2’000 pro m2, da der bauliche Aufwand sehr hoch ist. Das Projekt kann genehmigungspflichtig sein und die Ausführung dauert zwischen 3 und 6 Wochen.
| Badsanierung | Kosten | Ausführungsdauer | Erneuerung der Installationen | Plattentausch | Versetzen von Badelementen |
| Komplettsanierung | CHF 3’100/m² | 2-4 Wochen | Ja | Ja | Ja |
| Teilsanierung | CHF 1’000-1’600/m² | 1-2 Wochen | Nein oder teilweise | Ja | Nein |
| Oberflächliche Renovierung | CHF 250-600/m² | wenige Tage | Nein | Nein | Nein |
| Neubau eines Badezimmers | CHF 2’000/m² | 3-6 Wochen | Ja | Ja | Ja |
Da eine Badsanierung meist auch Eingriffe in die Installationen umfasst, kann es passieren, dass nach Beginn der Sanierungsarbeiten verborgene Probleme ans Licht gebracht werden. Insbesondere bei Altbauten sind Installationen oft nicht vollständig dokumentiert, weshalb Überraschungen während der Sanierung nicht unüblich sind. In Mehrfamilienhäusern kann es beispielsweise vorkommen, dass Leitungen von benachbarten Wohnungen gemeinsam genutzt werden. In solchen Fällen ist eine Abstimmung mit den Nachbarn notwendig (mitunter muss sogar Zugang zum Badezimmer des Nachbarn gewährt werden). Des Weiteren können durch das Öffnen von Wänden und Böden Schäden an der Bausubstanz zutage gefördert werden.
Tipp: Planen Sie in Ihrem Budget unbedingt einen Sicherheitspuffer von 10-15 % für unvorhergesehene Arbeiten ein. Vor allem in Altbauten kommen bei Sanierungen nämlich oft versteckte Mängel zum Vorschein.
Sobald der Sanierungsumfang festgelegt, der Auftragnehmer ausgewählt und der Sanierungsplan erstellt ist, kann es mit der Arbeit losgehen. Diese verläuft in der Regel in klar definierten Phasen. Eine Badsanierung ist ein komplexer Vorgang, der die koordinierte Arbeit verschiedener Gewerke erfordert. In diesem Kapitel erklären wir den Ablauf von Komplett- und Teilsanierungen sowie Renovierungen.
Die Komplettsanierung eines Badezimmers beginnt stets mit der Demontage der alten Ausstattung und der bestehenden Wand- und Bodenbeläge. Dazu gehört das Entfernen von Platten, Sanitärobjekten, Möbeln und oft auch des Estrichs. Diese Arbeiten sind laut und staubig, aber notwendig, wenn auch die Installationen erneuert werden sollen. Die Kosten für das Entfernen alter Platten betragen etwa CHF 30-90 pro m2, das Entfernen einzelner Sanitärobjekte kostet zwischen CHF 73 und CHF 135.
Anschliessend werden die neuen Wasser- und Elektroinstallationen verlegt. In dieser Phase ersetzt der Sanitärinstallateur Warm- und Kaltwasserleitungen, Abflüsse und Siphons. Der Elektriker verlegt neue Leitungen und montiert Steckdosen sowie den Heisswasserbereiter und andere Geräte. Die Kosten für die Sanitärinstallation in einem kleinen Bad liegen bei etwa CHF 380-1000 pro m2, Elektroinstallationen schlagen mit CHF 30-90 pro m zu Buche.
Sobald die Installationen verlegt sind und eine Funktionsprüfung durchgeführt wurde, werden die Maurerarbeiten und anschliessend die Badabdichtung durchgeführt. Die Abdichtung erfolgt in der Regel zweilagig und muss normgerecht auf allen Wandflächen im direkten Spritzwasserbereich von Badewanne und Dusche sowie auf allen Bodenflächen, die regelmässig Spritz- und Reinigungswasser ausgesetzt sind, durchgeführt werden. Die Kosten für die Badabdichtung betragen zwischen CHF 60 und CHF 110 pro m2. Falls erforderlich, wird ein neuer Ausgleichsestrich eingebracht, der meistens CHF 55-120 pro m2 kostet.
Nun folgt der sichtbarste Teil der Sanierung: das Verlegen neuer Wand- und Bodenbeläge. Meist kommen keramische Platten zum Einsatz, doch in letzter Zeit erfreut sich das fugenlose Bad wachsender Beliebtheit. Das Verlegen herkömmlicher Platten kostet CHF 50-140 pro m2 (Preis hängt von der Quadratur des Badezimmers ab).
Auf die Verlegung der Wand- und Bodenbeläge folgt die Montage der Sanitärobjekte und Badezimmermöbel. Dazu zählen WC, Waschbecken, Dusche oder Badewanne, Armaturen, Heizkörper und diverse Badezimmermöbel. Die Montagekosten variieren je nach Aufwand und Gegenstand: Der Einbau eines WCs kostet CHF 100-180, der Einbau einer Duschwanne etwa CHF 200-900 und der Einbau Duschkabine etwa CHF 500. Die Installation von Armaturen kostet CHF 75-180 und für die Montage von Badmöbeln sind CHF 75-140 zu veranschlagen.
Den Abschluss der Badsanierung bilden Malerarbeiten, die Endreinigung sowie die Montage von Leuchten. Das Streichen mit Feuchtraumfarbe kostet zwischen CHF 9 und CHF 22 pro m2. Nach Abschluss aller Arbeiten erfolgt eine Endkontrolle inklusive Prüfung der Anschlüsse, Abflüsse und elektrischen Leitungen. Wenn alles ordnungsgemäss funktioniert, ist das Bad einsatzbereit.
Im Schnitt kostet eine Badsanierung etwa CHF 2’700 pro m2.
Das Badezimmer von heute ist weit mehr als nur ein Raum für die tägliche Körperpflege, sondern vielmehr eine private Oase der Erholung, die Ästhetik und Funktionalität vereint. In diesem Kapitel zeigen wir, was ein zeitgemässes Bad ausmacht, welche Materialien und Formen im Trend liegen und wie Sie diese auch in kleinen oder älteren Bädern umsetzen können.
Bei der Badgestaltung stellt sich unweigerlich die Frage, ob Voll- oder Teilverfliesung besser wäre. In den letzten Jahren lagen minimal verflieste Badezimmer stark im Trend, doch obwohl diese immer noch modern sind, geht der Trend aktuell wieder stärker in Richtung Vollverfliesung. Diese ist nicht nur optisch ansprechend, sondern auch praktisch, da keramische Platten oder Fliesen pflegeleicht sind und Schimmelbildung vorbeugen.
Auch das Plattenformat hat grossen Einfluss auf die Raumwirkung. Grossformatige Platten (z. B. 60x120 cm oder sogar 100x 300 cm) wirken luxuriös und lassen den Raum optisch grösser erscheinen (vor allem in Kombination mit schmalen Fugen). Andererseits sind auch Mosaikfliesen nach wie vor beliebt, etwa auf Akzentwänden oder in Duschnischen.
Moderne Badgestaltung setzt auf sanfte Naturtöne wie Beige, Sand, warme Grautöne, Erdfarben oder dunkles Grün. Diese Farben vermitteln Gemütlichkeit und Wärme. Doch auch Kontraste erfreuen sich steigender Beliebtheit (z. B. weisse Platten mit schwarzen Armaturen oder Platten mit goldenen Details).
Ein anderer moderner Trend sind farbige Fugen. So lassen sich etwa helle Platten gut mit anthrazitfarbenen oder mutig bunten Fugen kombinieren. Farbkonzepte sind heute weniger streng abgestimmt und häufig kommen drei Farbtöne zum Einsatz: einer als Grundfarbe, einer für optische Tiefe und ein dritter als Akzent, etwa in Form einer Akzentwand in der Dusche.
Praxisbeispiel: Martin wünschte sich in seinem frisch sanierten Bad eine moderne Optik und setzte daher in der Dusche grossformatige Platten ein, während die übrigen Wände mit Platten in Standardformat gestaltet wurden. „Wir haben eine Mischung aus matten und glänzenden Platten gewählt, die dem Raum mehr Tiefe verleiht.“
Badausstattungen sind heute so flexibel wie nie. Im Trend liegen vor allem Aufsatzwaschbecken, die dem Raum eine besondere Eleganz verleihen. Wenn Sie eine dezente Lösung wünschen, sollten Sie sich für ein Einbauwaschbecken entscheiden, das in die Waschtischplatte integriert (Möbelwaschtisch) und besonders pflegeleicht ist.
Ein anderes Element, das in einem zeitgemäss gestalteten Bad fast schon ein Muss ist, ist das wandhängende WC mit Unterputz-Spülkasten, das platzsparend ist und die Reinigung des Badezimmers erleichtert. Obwohl es etwas teurer ist als das Stand-WC, ist es aufgrund seiner Funktionalität und Optik dennoch eine lohnenswerte Investition.
Tipp: Für kleine Badezimmer empfiehlt sich ein flaches, aber breites Waschbecken in Kombination mit einem wandhängenden WC. So sparen Sie wertvollen Platz und schaffen ein praktisches Bad.
Die Gestaltung moderner Badezimmermöbel folgt den Prinzipien von Minimalismus und Funktionalität. Grifflose Fronten, matte Oberflächen oder Holzoptik sowie Hängeschränke lassen den Raum grösser erscheinen. Kombiniert werden sie mit offenen Regalen, LED-beleuchteten Spiegeln und sogar Smart-Features wie beheiztem Glas, Bewegungssensoren oder integrierten Lautsprechern.
Kein modernes Bad kommt ohne eine durchdacht geplante Beleuchtung aus. Natürliches Licht ist ideal, aber selten in ausreichender Menge vorhanden. Daher empfehlen Designer eine Kombination aus Deckenbeleuchtung und gleichmässiger, schattenfreier Spiegelbeleuchtung.
Immer beliebter wird LED-Beleuchtung in Wandnischen, an Schränken oder in der Dusche, die ein dramatisches, modernes Ambiente schafft. Accessoires werden heute in kleinen Mengen, dafür aber mit Bedacht eingesetzt. Zu den trendigen Accessoires gehören beispielsweise stilvolle Seifenspender aus Keramik oder Glas, Holzregale, Zimmerpflanzen (z. B. Farn oder Orchidee), schwarze oder goldene Armaturen und weiche Handtücher in Naturtönen.
Eine immer grössere Rolle in der zeitgemässen Badgestaltung spielt das fugenlose Bad, in dem eine Reihe von Trendmaterialien zur Anwendung kommen kann:
Die Wand hinter dem Spiegel kann mit einer strukturierten Verkleidung oder einem auffälligen Hintergrund versehen werden, um als Akzentwand ein besonderes Highlight im Raum darzustellen.
versehen werden, um als Akzentwand ein besonderes Highlight im Raum darzustellen.
Sehen wir uns nun ein praktisches Beispiel für eine Badsanierung über die Daibau-Plattform an. Martin und seine Partnerin wollten ein 5 m² grosses, veraltetes Bad, bei dem eine ineffiziente Raumaufteilung behoben werden sollte.
Ihr Ziel war klar: ein helles, modernes und funktionales Badezimmer, das zu ihren Gewohnheiten passt. Die alte Ausstattung war unpraktisch, die Raumaufteilung ungünstig, die Materialien abgenutzt. Sie wollten die Raumausnutzung verbessern, alle Sanitärobjekte und Badezimmermöbel austauschen, einen modernen Spiegelschrank integrieren und ein grosszügigeres Raumgefühl schaffen. Besonders wichtig war es ihnen, jeden Zentimeter optimal zu nutzen, was in dem kleinen Raum eine echte Herausforderung war.
Praxisbeispiel: „Die Handwerkersuche war schwierig, weil wir zügig einziehen wollten. Da ich keine bewährten Firmen in der Gegend kannte, habe ich auf daibau.de eine Anfrage gestellt. Innerhalb einer Woche bekam ich drei Offerten und entschied mich dann für den Auftragnehmer mit den besten Bewertungen. Er kam pünktlich zum vereinbarten Termin“, erzählt Martin.
Auf Grundlage der Empfehlungen und Bewertungen vorhergehender Kunden entschieden sich Martin und seine Partnerin für einen Fachbetrieb, der eine Komplettlösung inklusive Materialbeschaffung und Projektleitung anbot. Das erwies sich als kluge Entscheidung, denn so blieben ihnen viele logistische Probleme erspart. Während der Planung haben sie frühzeitig einen präzisen Grundriss samt Installationsplan erstellt.
Praxisbeispiel: „Zuerst haben wir eine Skizze des gewünschten Bades angefertigt. Wir haben viel Zeit darauf verwendet, die Positionen von Schaltern, Steckdosen und Sanitärobjekten festzulegen. Der Handwerker hat dann alles direkt an die Wand gezeichnet. Wenn erst einmal ein Loch in der Platte ist, kann man kaum mehr etwas ändern“, erklärt Martin.
Doch selbst bei sorgfältiger Planung bleiben Herausforderungen nicht aus. Bei Martin lag das Problem in einer nicht tragenden Trennwand, die abgerissen werden sollte. Es stellte sich nämlich heraus, dass die Wand Leitungen enthielt, was aufgrund der fehlenden Dokumentation im Altbau nicht im Voraus bekannt war.
Praxisbeispiel: Wir mussten eine entsprechende Änderung des Plans vornehmen, was einen Mehraufwand darstellte und eine Verzögerung nach sich zog.
Die Sanierung zog sich wegen zusätzlichen Arbeiten länger hin als geplant: Statt zwei dauerte sie vier Monate. Trotz allem waren sie mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Die gesamten Badsanierung Kosten wurden ursprünglich auf rund CHF 10’500 geschätzt, doch weil Martin und seine Partnerin sich während der Sanierung für hochwertigere Platten und eine Glasduschwand entschieden haben, stiegen sie um rund 25 % auf etwa CHF 13’500 an.
Grundsätzlich kann eine Badsanierung zu jeder Jahreszeit durchgeführt werden, allerdings gelten das Frühjahr und der Frühherbst als besonders günstig, da die Witterungsbedingungen eine gute Luftzirkulation ermöglichen, die wiederum die Trocknung der verbauten Materialien begünstigt. Überdies liegen diese Monate ausserhalb der Haupturlaubszeit, was bedeutet, dass Auftragnehmer leichter erreichbar sind.
Lassen Sie sich bei der Planung jedoch nicht vom Kalender leiten, sondern planen Sie die Sanierung so, dass Sie genügend Zeit für die Planung und das Engagieren eines kompetenten Auftragnehmers haben.
Tipp: Gute Badsanierer sind oft auf Monate hinaus ausgelastet. Wenn Sie Ihr Badezimmer im Sommer sanieren möchten, beginnen Sie am besten schon im Winter oder zeitigen Frühjahr mit der Planung.
Zu den wichtigsten Faktoren für den Erfolg der Badsanierung zählt die Wahl des richtigen Auftragnehmers. Ausführungsmängel können nämlich zu unnötigen Mehrkosten, Verzögerungen und dem Bedarf an nachträglichen Ausbesserungen führen. Die zuverlässigsten Quellen für gute Auftragnehmer sind persönliche Empfehlungen und bewährte Plattformen wie daibau.at, wo Sie kostenlos eine Anfrage stellen, Bewertungen und Kommentare früherer Kunden lesen, Offerten vergleichen und den passenden Auftragnehmer nach Standort, Preis und Referenzen auswählen können.
Tipp: Entscheiden Sie sich lieber für einen Badsanierer mit guten Bewertungen, auch wenn seine Offerte nicht das günstigste ist, denn eine Badsanierung ist eine langfristige Investition.
Die Kosten einer Badsanierung bewegen sich normalerweise zwischen CHF 6’000 und CHF 60’000. Die Kosten der Renovierung hängen stark von der Grösse des Badezimmers, dem Arbeitsaufwand und der Qualität der verwendeten Baustoffe und der Sanitäreinrichtung ab.
Die Kosten einer Badsanierung pro m2 bewegen sich normalerweise zwischen CHF 1’100 und CHF 5’200, einschliesslich Austausch der Fliesen, Installationen und Sanitärausstattung.
Die Kosten für ein neues Badezimmer von 10 m2 liegen etwa zwischen CHF 11’000 und CHF 52’000. Da die Kosten einer Badsanierung nicht linear steigen, ist der Quadratmeterpreis für grössere Bäder in der Regel günstiger als für kleinere.
Die Kosten einer Badsanierung von 6 m2 bewegen sich zwischen CHF 8’000 und CHF 30’000.
Die Kosten einer Badrenovierung von 4 m2 bewegen sich zwischen CHF 6’000 und CHF 20’000.
Die Sanierungsdauer hängt in erster Linie vom Sanierungsumfang ab. Eine einfache Renovierung (Austausch von Armaturen, Spiegeln, Anstrich usw.) dauert 2 bis 5 Tage. Eine Teilsanierung (Austausch von Sanitärobjekten sowie Wand- und Bodenbelägen) nimmt 1 bis 2 Wochen in Anspruch. Eine Komplettsanierung inkl. Erneuerung von Leitungen, Fliesen und Ausstattung kann dagegen 2 bis 4 Wochen dauern. Der Neubau eines Badezimmers dauert in der Regel 4 bis 6 Wochen oder mehr (vorausgesetzt, die Baugenehmigung liegt bereits vor). Aufgrund möglicher unvorhergesehener Komplikationen sollten Sie stets mindestens eine zusätzliche Woche als Puffer einplanen.
Mindestens 2 bis 3 Monate im Voraus. Gute Auftragnehmer sind stark ausgelastet, die Lieferzeiten können bei bestimmten Materialien etwas länger sein und Architekten benötigen Zeit für die Planung.
Den grössten Anteil an den Sanierungskosten haben Fliesen und Verkleidungen (ca. 30 %), Sanitärobjekte (20-25 %), Wasser- und Elektroinstallation (20-25 %) sowie die Koordination der beteiligten Gewerke.
Diese Entscheidung hängt von Ihren Gewohnheiten, der Raumgrösse und ggf. dem Wunsch nach Barrierefreiheit ab. Wenn das Bad klein ist und/oder von mobilitätseingeschränkten Personen genutzt wird, ist eine bodengleiche Dusche die perfekte Lösung. Familien mit Kindern und Menschen, die gerne entspannen, sollten sich dagegen eine Badewanne gönnen (wenn das Badezimmer gross genug ist).
Setzen Sie auf Feinsteinzeug, da es weniger Wasser aufnimmt als Steinzeug und Steingut. Ausserdem lässt sich Feinsteinzeug in täuschend echten Holz- und Natursteinoptiken herstellen. Bodenfliesen werden mit aufgerauten oder strukturierten Oberflächen hergestellt, um Rutschhemmung zu garantieren. Zudem sind grossformatige Fliesen zu empfehlen, da die geflieste Fläche weniger Fugen aufweist, die verschmutzen können.
In den meisten Fällen eine Badsanierung nicht genehmigungspflichtig, ausser wenn statisch relevante Bauteile verändert werden sollen. In Mehrfamilienhäusern müssen Eingriffe in Gemeinschaftsbereiche (z. B. Steigleitungen, Abflüsse, Wände zu Nachbarwohnungen) mit der Wohnungseigentümergemeinschaft bzw. der Hausverwaltung und den Nachbarn abgesprochen werden. Oft wird bei Um-, Aus- und Zubauten ein neues Badezimmer gebaut, wobei das Projekt als Ganzes genehmigungspflichtig ist.
Bad renovieren nach dem Prinzip „Alles aus einer Hand“ bedeutet, dass ein einziges Unternehmen mit der kompletten Badsanierung beauftragt wird und daher das gesamte Projekt von der Planung bis hin zur Koordination der beteiligten Gewerke und der Endreinigung übernimmt. Dies ist die komfortabelste Lösung, insbesondere wenn Sie wenig Zeit oder keine Erfahrung in solchen Projekten haben. Badezimmer renovieren aus einer Hand ist zwar etwas kostspieliger, erspart Ihnen aber viele Sorgen und den Organisationsaufwand.
Daibau.ch, Hilfe bei der Beurteilung von Investitionen und bei der Auswahl eines Auftragnehmers für Ihr Zuhause
Austausch Spülbecken
Sehr geehrte Damen und Herren,
Unser Spülbecken im Badezimmer (ohne Unterschrank) hat einen Sprung. Ich benötige für den Ersatz eine Offerte.
Bitte um Kontaktaufnahme und eine Offerte.
Danke im Voraus.
Mit freundlichen Grüssen
636.3 CHF bis 1060.5 CHF
Badsanierung
Sehr geehrte Damen und Herren,
benötigt ist eine Komplete Badsanierung. Badewanne, Doppellavabo, Toilette, Spiegelschrank und Badezimmermöbel.
Bitte um Kontaktaufnahme und eine Offerte.
Danke im Voraus.
Mit freundlichen Grüssen
22997.7 CHF bis 38329.5 CHF
40 Jähriges Bad neu machen
Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich habe ein Haus gekauft und möchte das Bad neu machen.
Es hat aktuell keine Dusche, möchte aber beides haben. WC soll versetzt und gegen ein DuschWC ersetzt werden.
Neues 1 Becken Lavabo und Spiegelschrank.
Alle Plättli ersetzt und zum Teil nur noch Abrieb.
Das Bad hat eine Dachschräge und ein Dachfenster.
Eventuell muss die Bodenheizung noch gekürzt werden.
Sanitärpläne sind vorhanden.
Da Baujahr 1986 wurde eine Asbestanalyse gemacht. Der Test war negativ. Pläne im Anhang.
Bitte um Kontaktaufnahme und eine Offerte.
Danke im Voraus.
Mit freundlichen Grüssen
19543.5 CHF bis 32572.5 CHF




































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