Preis für schwimmenden Unterlagsboden, inkl. Lieferung und Montage des Zementestrichs mit einer Dicke von 5 cm, geeignet für geringe Belastungen.
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Kosten für die komplette Lieferung und Ausführung eines maschinellen Zement-Unterlagsbodens, Sand mit 0-4mm Granulierung, C15-20, Stärke:
Kosten für die komplette Lieferung und Ausführung eines Zement-Sulfat-Fliessestrichs oder Calciumsulfat-Fliessestrichs mit einer Stärke von 35 mm bis ... Mehr
Kosten für den Zusatz eines Fliessmittels für Fussbodenheizung.
Kosten für den Zusatz eines Superplastifizierers für Festigkeit.
Kosten für den Zusatz eines Superplastifizierers für Wasserbeständigkeit.
Kosten für das Einarbeiten eines Schnell-Trocknungszusatzes in die Unterlagsbodenmasse, damit die geplante Festigkeit schneller erreicht wird.
Kosten für die Lieferung, Zuschneidung und Verlegung von verzinkten Bewehrungsnetzen mit Maschen 50 × 50 mm in der entsprechenden Höhe.
Kosten für den Zusatz von Polypropylenfasern der Länge 6–12 mm zur Vermeidung von Mikrorissen im Unterlagsboden bei einem Verbrauch von ca. 0,75 kg/m²... Mehr
Preis für die Vorbereitung des Untergrunds, Lieferung und Einbau von Wärmedämmung mit gewählter Stärke unter dem Unterlagsboden.
Der Unterlagsboden oder Estrich ist ein Bauteil, das zwischen dem tragenden Untergrund (z. B. Betondecke) und dem Bodenbelag (Parkett, Laminat, Platten o. Ä.) eingebracht wird. Seine Hauptaufgabe besteht darin, einen geeigneten Untergrund für den Bodenbelag zu schaffen.
Durch das Einbringen des Unterlagsbodens werden Unebenheiten in der Rohbaukonstruktion ausgeglichen, sodass ein gleichmässiger und tragfähiger Untergrund für den Fussboden entsteht. Beim Unterlagsboden handelt es sich um eine relativ dünne Schicht, die je nach Ausführung auch Wärme- und Schallschutz bieten oder die Rohre einer Bodenheizung aufnehmen kann. In letztgenanntem Fall spricht man von einem Heizestrich oder beheizten Unterlagsboden, der sich durch die Heizrohre aufheizt und die Wärme dann über seine gesamte Fläche gleichmässig an den Bodenbelag abgibt, über den sie schliesslich in den Raum abgestrahlt wird. Für den Heizestrich werden Materialien verwendet, deren Wärmeleitfähigkeit jener von Naturstein ähnelt, was bedeutet, dass sich der Unterlagsboden langsam erwärmt und die Wärme anschliessend über einen längeren Zeitraum gleichmässig an den Raum abgibt.
In Einfamilienhäusern wird üblicherweise ein Zementestrich der Festigkeitsklasse C16/20 eingebracht.
Der Unterlagsboden dient der Nivellierung des Bodens, dem Erreichen der vorgesehenen Fussbodenhöhe und bei Bedarf auch der Herstellung eines Gefälles für den Wasserablauf (Gefälleestrich).
Die Kosten für einen Unterlagsboden bzw. Estrich variieren je nach Ausführung, Zusammensetzung, Aufbauhöhe und Quadratmeterzahl. Die Kosten pro m2 für einen Zementestrich mit einer Dicke von 5 cm inklusive Lieferung und maschineller Verarbeitung (Estrichmaschine) liegen bei etwa CHF 22 bis CHF 64 pro m2. Die Kosten für einen 8 cm dicken Zementestrich betragen CHF 25 bis CHF 75 pro m2.
Estriche werden nach verschiedenen Kriterien wie der Art des Bindemittels oder der Verlegeart kategorisiert. Wird der Unterlagsboden direkt auf den tragenden Untergrund verlegt und kraftschlüssig mit diesem verbunden, spricht man von einem Verbundestrich. Im Regelfall wird der Unterlagsboden jedoch als schwimmender Estrich verlegt, was bedeutet, dass darunter eine Dämmschicht verlegt und entlang der Wände Randdämmstreifen aus Schaumstoff angebracht werden. Der Unterlagsboden hat also keinen direkten Kontakt zum Untergrund oder zu den Wänden, sondern liegt bzw. schwimmt auf einer Dämmschicht, die als Wärme- und/oder Trittschalldämmung dient.
| Estrichart | Verbundestrich | Schwimmender Estrich |
| Vorteile |
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| Nachteile |
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| Estrichart | Vorteile | Nachteile |
| Anhydritestrich | Sehr gute Wärmeleitfähigkeit, hervorragend als Heizestrich geeignet; geringe Schwindneigung und hohe Masshaltigkeit; aufgrund seiner Stabilität besonders geeignet für grosse, fugenarme Flächen. | Nicht feuchtigkeitsbeständig; ungeeignet für Aussenbereiche sowie Feucht- und Nassräume. |
| Magnesitestrich | Gute Schalldämmung und geringes Eigengewicht; hohe Abriebfestigkeit und mechanische Widerstandsfähigkeit, daher häufig im Industrie- und Lagerbereich eingesetzt; sehr hohe Feuerfestigkeit. | Vergleichsweise hohe Kosten; empfindlich gegenüber dauerhafter Feuchtigkeitseinwirkung; ausschliesslich für Innenräume geeignet. |
| Kunstharzestrich | Sehr hohe Beständigkeit gegen Abrieb, Feuchtigkeit und chemische Einwirkungen; daher geeignet für stark beanspruchte Industrie- und Gewerbeflächen. | Deutlich höhere Kosten; erfordert eine sehr präzise Verarbeitung. |
| Schnellestrich | Stark verkürzte Bauzeit; hohe Feuchtigkeitsbeständigkeit; vielseitig einsetzbar. | Die Kosten sind höher als bei konventionellen Unterlagsbödenen. |
| Fliessestrich | Die geeignetste Variante für Fußbodenheizung (Heizestrich); sehr ebene und glatte Oberfläche; geringere Schichtdicke als bei konventionellem Zementestrich; als werksseitig gemischtes Produkt einfach zu verarbeiten. | Höhere Kosten. |
Nach der Art des verwendeten Bindemittels werden Nassestriche in verschiedene Kategorien eingeteilt: Zementestrich (CT), Calciumsulfatestrich (CA) oder Anhydritestrich (AE), Magnesitestrich (MA), Kunstharzestrich (SR) und Gussasphaltestrich (AS). Anhydritestrich wird aus Calciumsulfat, Zuschlagstoffen und Wasser hergestellt, während Magnesitestrich auf Magnesiumoxid basiert. Kunstharzestrich wird aus Kunststoffen (meist Epoxidharz, Polyurethan oder Polymethylmethacrylat) hergestellt, denen Zementzusätze beigemengt werden, um die mechanische Festigkeit, Elastizität, chemische Beständigkeit und den Feuchtigkeitsschutz zu verbessern. Aufgrund dieser Zusatzstoffe sind die Kosten für Kunstharzestrich immer etwas höher.
Wenn die Bauzeit sehr knapp bemessen ist und der Bodenbelag bereits nach wenigen Tagen verlegt werden soll, kommt ein schnellabbindender bzw. schnelltrocknender Estrich (Schnellestrich) zum Einsatz. Bei schnelltrocknendem Zementestrich wird anstelle von herkömmlichem Zement ein schnellabbindender Zement verwendet. Nach dem Abbinden muss der Bodenbelag möglichst rasch verlegt werden, damit der Unterlagsboden keine Feuchtigkeit aus der Umgebung aufnimmt. Die relative Luftfeuchtigkeit sollte unter 70 % liegen. Die Kosten für einen Schnellestrich, der bereits nach 7 Tagen seine Belegreife erreicht, liegen bei etwa CHF 39-97 pro m2.
Eine weitere Variante ist der Fliessestrich, der werksseitig als selbstnivellierender Unterlagsboden hergestellt und in der Regel mit einem Fahrmischer zur Baustelle geliefert wird. Dort wird er mittels Pumpe auf die vorbereitete Fläche eingebracht, wo er sich selbstständig verteilt und ohne manuelles Abziehen eine ebene Oberfläche bildet. Besonders praktisch ist er als Heizestrich, da er einfach über die Heizrohre der Bodenheizung gegossen wird, bis die gesamte Bodenfläche ausgefüllt ist. Die Kosten für Fliessestrich betragen zwischen CHF 30 und CHF 82 pro m2.
Welcher Unterlagsboden in einer bestimmten Situation am geeignetsten ist, hängt von mehreren Faktoren ab:
Ist der Unterlagsboden einmal eingebracht, sind nachträgliche Korrekturen nur mit erheblichem Aufwand möglich. Daher sind folgende Punkte im Vorfeld zu berücksichtigen:
| Sorgfältig planen | Positionen von Badewanne oder Dusche (bei bodengleicher Walk-in-Dusche ist schwimmender Estrich meist nicht möglich, stattdessen Gefälleestrich oder passgenaues Duschelement); sämtliche Installationen müssen vorab abgeschlossen sein, Abflüsse sind auf die korrekte Höhe einzustellen; alle Revisionsöffnungen müssen sich an der vorgesehenen Position und in der richtigen Höhe befinden. |
| Untergrund vorbereiten | Der Untergrund muss sauber, trocken und tragfähig sein. Risse, Dellen, Ausbuchtungen und sonstige Unebenheiten sind vorab fachgerecht zu sanieren. Zur Verbesserung der Haftung wird der Einsatz einer geeigneten Grundierung empfohlen. |
| Abdichtung und Dämmung verlegen | Bei Unterlagsbödenen mit eingeschränkter Feuchtigkeitsbeständigkeit, ist eine Abdichtung erforderlich. Die Dämmung wird zwischen Untergrund und Estrich verlegt, um Körperschallübertragung zu reduzieren. Auf die Dämmung wird eine Trennlage (z. B. PVC-Folie) aufgelegt, anschliessend werden die Heizrohre der Fußbodenheizung verlegt. Entlang aller Wandanschlüsse wird ein Randdämmstreifen aus Schaumstoff angebracht, um eine schalltechnische Entkopplung sowie Bewegungsfreiheit des Unterlagsbodens zu gewährleisten. |
| Estrichmörtel anrühren | Der Estrichmörtel wird in einem geeigneten Mischer (je nach Anforderung Zwangs-, Durchlauf- oder Betonmischer) hergestellt. Der klassische Zementestrich besteht aus Sand (Zuschlag), Portlandzement, Wasser und ggf. Bewehrungsfasern. Das Anrühren des Estrichmörtels kann händisch oder maschinell erfolgen; die maschinelle Verarbeitung ist aufgrund der gleichmässigeren Konsistenz vorzuziehen. Bei kleineren Flächen wird der Estrichmörtel von Hand angerührt. |
| Estrich einbringen | Der Estrich wird eingebracht, mit einer Richtlatte abgezogen und anschliessend mit einer Estrichglättmaschine geglättet. Der Materialtransport erfolgt häufig über eine Estrichpumpe (Estrichmaschine), die den Estrichmörtel direkt auf die Bodenfläche befördert. Damit ein Unterlagsboden als eben gilt, darf die maximale Höhenabweichung auf einer Messlänge von 2 m nicht mehr als 2 mm betragen. |
| Bewehrung einlegen | Bei grösseren Schichtdicken oder erhöhten Anforderungen kann der Einsatz von Polypropylenfasern zur Reduzierung von Mikrorissen sinnvoll sein. Die Kosten für die Zugabe von 6-12 mm langen Polypropylenfasern zur Vermeidung von Mikrorissen im Unterlagsboden bei einem Verbrauch von ca. 0.75 kg pro m2 betragen etwa CHF 9. Alternativ können Bewehrungsmatten (Estrichmatten) verwendet werden, wobei deren Wirksamkeit stark von ihrer Lage im Estrich abhängt. Die Kosten für Kauf, Zuschnitt und Montage von verzinkten Estrichmatten mit einer Maschenweite von 50x50 mm in der entsprechenden Höhe belaufen sich auf etwa CHF 33 pro m2. |
| Estrich trocknen lassen | Für die Estrichtrocknung wird in der Regel etwa eine Woche pro 1 cm Estrichdicke benötigt. Bei einer typischen Estrichdicke von 6 cm benötigt der Unterlagsboden also mehr als einen Monat bis zur Belegreife. Die tatsächlich benötigte Trocknungszeit hängt auch vom vorgesehenen Bodenbelag ab. |
| Restfeuchte prüfen | Vor der Verlegung des Bodenbelags ist der Restfeuchtegehalt zu prüfen. Je nach Bodenbelag gelten unterschiedliche Grenzwerte. Die Messung erfolgt mittels CM-Methode, mit der eine Messgenauigkeit von 0.1 % erreicht wird. Der zulässige Restfeuchtewert variiert je nach Bodenbelag und beträgt max. 1.8 % bei Parkett, max. 2.0 % bei Laminat, max. 3.0 % bei keramischen Fliesen uns max. 1.8 % bei Vinylboden. |
Zur Herstellung von Zementestrich wird üblicherweise Fertigestrich (Werktrockenmörtel) verwendet, der bereits alle notwendigen Bestandteile enthält (Zement als Bindemittel, Sand als Zuschlagstoff und ggf. Zusatzmittel wie Fliessmittel oder Abbindeverzögerer). Dieser vorgemischte Unterlagsboden ist als Sackware in 25-kg-Säcken erhältlich und wird gemäss Herstellerangabe mit sauberem Wasser in einem Freifall-, Durchlauf- oder Zwangsmischer angerührt.
Wenn kein bereits angerührter Werkmörtel, sondern ein selbstgemischter Zementestrich verwendet wird, stellt sich die Frage nach dem richtigen Mischverhältnis von Zement und Sand im Zementestrich. Wie bereits erwähnt, wird das Bindemittel (Zement) mit einem feinkörnigen Zuschlag (0-4 mm) - meist Sand - und Wasser vermischt. Das optimale Mischverhältnis von Sand zu Zement beträgt 3:1.
Treten im Zementestrich Risse auf, ist das ein klares Zeichen dafür, dass Fehler bei dem Mischungsverhältnis oder der Verarbeitung der Mischung gemacht wurden.
Beim Anrühren der Mischung muss man auch auf die Wassermenge achten, da bei zu viel Wasser der Unterlagsboden nach dem Aushärten nicht die gewünschte Festigkeit und Qualität erreicht (er wird porös). Die Wassermenge beim selbstgemischten Nassestrich aus Zement und Sand hängt von mehreren Faktoren wie der Körnung und Feuchtigkeit des Sands und der gewünschten Konsistenz ab. Für eine herkömmliche Zement-Sand-Mischung (3:1) verwendet man ca. 2 Liter Wasser pro 25-kg-Zementsack. Bei speziellen Anforderungen oder Zusatzstoffen kann die Menge auf bis zu 3-3.5 Liter pro Sack erhöht werden. Beim Fertigestrich ist die Herstellerangabe zu befolgen. Erfahrene Unterlagsbodenbauer beurteilen die optimale Konsistenz meist nach Augenschein und Erfahrung.
Wenn der Unterlagsboden/Estrich nicht in der richtigen Dicke eingebracht wurde (egal ob zu gering oder zu hoch), muss man ihn oft kostspielig und aufwendig sanieren.
Zementestriche in Einfamilienhäusern sind üblicherweise 4-8 cm dick. In der Praxis werden in Wohnräumen ohne Bodenheizung oft Estrichdicken von 5-6 cm gewählt.
Bei einem Heizestrich muss die Estrichdicke etwas höher sein, damit der Unterlagsboden die Heizrohre vollständig umschliessen kann. Die Estrichdicke muss fachgerecht berechnet werden. Ein dickerer Unterlagsboden benötigt zwar länger zum Aufheizen, speichert die Wärme aber auch länger. Ist der Zementestrich zu dünn, können Schäden an den Heizrohren entstehen.
Wenn eine Fussbodenheizung eingebaut wird, kommt es vor allem darauf an, dass der Unterlagsboden über den Heizrohren ausreichend dick ist. Hersteller von Heizrohren für Bodenheizungen geben in ihren Verlegeanleitungen konkrete Empfehlungen zur Unterlagsbodendicke bzw. Mindestüberdeckung (Rohroberkante) ab. Dabei orientieren sie sich an den geltenden Normen, die bei Zementestrich eine Rohrüberdeckung von mindestens 4.5 cm vorschreiben. Diese Mindestüberdeckung darf nicht unterschritten werden, damit die Heizleistung nicht leidet und die Rohrumschliessung gewährleistet ist. Daher müssen Heizestriche mindestens 5 cm dick sein, optimal sind jedoch 7 cm, da diese Unterlagsbodendicke eine gleichmässige Wärmeleitung und ausreichende Stabilität gewährleistet.
Die ideale Estrichdicke hängt auch von der Art des jeweiligen Unterlagsbodens ab.
Die Anforderungen an die Estrichdicke werden durch die Norm SIA 251 (Schwimmende Estriche im Innenbereich) geregelt. Für Fussbodenheizungen sind zusätzlich die relevanten SIA-Normen und Richtlinien für Heizestriche zu berücksichtigen. Die Einhaltung dieser Normen stellt sicher, dass die Heizrohre ausreichend überdeckt sind und sämtliche statischen und thermischen Anforderungen an den Unterlagsboden erfüllt werden.
Die Kosten pro m2 Estrich hängen direkt von der Estrichdicke ab. So kostet beispielsweise ein maschinell (mit Estrichglättmaschine) geglätteter Zementestrich mit einer Dicke von 7 cm etwa zwischen CHF 24 und CHF 71 pro m2, während ein 8 cm dicker Unterlagsboden zwischen CHF 25 und CHF 75 pro m2 kostet. Ein zusätzlicher Zentimeter erhöht also leicht die Gesamtkosten.
Darüber hinaus werden die Gesamtkosten auch durch die Dicke der Dämmung beeinflusst. Als Dämmschicht unter Zementestrichen in Wohngebäuden kommt häufig eine Polystyrol-Dämmung aus druckfestem EPS-70 zum Einsatz. 5 cm starke EPS-70-Dämmplatten kosten ab etwa CHF 5 pro m2 und bei einer Plattenstärke von 8 cm steigen die Preise auf etwa CHF 7-8.50 pro m2. Eine 10 cm starke Dämmung kostet rund CHF 8.50-10 pro m2, während bei einer 12-cm-Dämmung mit Preisen von CHF 10-12 pro m2 zu rechnen ist. Dabei ist zu vermerken, dass es sich bei diesen Preisen um reine Materialkosten der Dämmplatten handelt.
Das Einbringen eines Unterlagsbodens sollte immer einem erfahrenen Unterlagsbodenbauer überlassen werden. Es handelt sich nicht um eine Arbeit, die von Heimwerkern nach dem Prinzip Do-it-yourself durchgeführt werden könnte. Dafür gibt es mehrere Gründe:
Die häufigsten Ursachen für Rissbildung im Unterlagsboden sind Folgende:
Risse können auch durch zu hohe Restfeuchte im Unterlagsboden oder durch plötzliche Laständerungen entstehen.
Durch den gezielten Einsatz von Bewehrungsmatten oder Polypropylenfasern kann die Gefahr der Rissbildung im Unterlagsboden erheblich reduziert werden. Eine Bewehrung verhindert zwar keine Risse, kann jedoch deren Ausbreitung begrenzen. Zusätzlich wird empfohlen, den Unterlagsboden nach Abschluss der Arbeiten zu schützen. Bis zur vollständigen Aushärtung sollte der Zementestrich vor übermässiger Feuchtigkeit, Verschmutzungen und mechanischer Belastung bewahrt werden. Dies erfolgt in der Praxis durch das Abdecken mit Schutzfolien (insbesondere bei stark frequentierten Baustellen oder wenn Flüssigkeiten verschüttet werden können).
Gabriel aus Zürich benötigte einen Zementestrich als Heizestrich in seinem zweigeschossigen Einfamilienhaus. Die Estrichdicke betrug im Erdgeschoss 6 cm und im Obergeschoss 5 cm. Die Gesamtfläche für den Einbau des Unterlagsbodens im Haus inklusive Garage, in der ebenfalls ein entsprechend höher belastbarer Estrich ausgeführt wurde, betrug 203 m2.
Der Unterlagsbodenbauer aus Dübendorf, den Gabriel mit der Arbeit beauftragte, verrechnete Material und Arbeitsleistung gemeinsam. Er beschaffte das Material selbst und legte nach dem Kauf einen Kassenbeleg vor. Die Kosten für das Einbringen des Zementestrichs betrugen CHF 43 pro m2. Die Gesamtkosten des Projekts beliefen sich auf CHF 8’729. Die gesamte Unterlagsbodenfläche wurde an einem einzigen Tag fertiggestellt, danach begann die Trocknungsphase des Unterlagsbodens, nach der ein Parkettboden und keramische Fliesen im Bad und in der Küche verlegt wurden.
Das hab ich alles den Profi machen lassen. Der hat sich um den Unterlagsboden und die richtige Stärke gekümmert. Bin total zufrieden mit dem Ergebnis.
| Projekt | Einbringen eines Heizestrichs (Zementestrich) |
| Standort | Zürich |
| Gebäudetyp | Zweigeschossiges Einfamilienhaus mit Garage, Gesamtfläche des Unterlagsbodens 203 m2 |
| Ausführungsdauer | Fertigstellung innerhalb eines Tages |
| Projektwert | 43 CHF x 203 m2 = 8’729 CHF |
Die Kosten für einen Zementestrich mit einer Dicke von 5 cm inklusive maschinellem Anmischen des Estrichmörtels, Einbringen des Unterlagsbodens und Material liegen bei etwa CHF 22 bis CHF 64 pro m2.
Die Kosten für einen Zementestrich mit einer Estrichdicke von 8 cm betragen in der Regel CHF 21 bis CHF 75 pro m2. Dabei handelt es sich um die Gesamtkosten für Lieferung und maschinelle Ausführung eines Zementestrichs mit Sand (Körnung 0-4 mm) und der Festigkeitsklasse C 16/20.
Die Gesamtkosten für das Einbringen eines Zementestrichs auf einer Fläche von 100 m2 liegen bei etwa CHF 2’300 bis CHF 6’400, wenn der Unterlagsboden in der typischen Estrichdicke von rund 6 cm ausgeführt wird. Im Preis enthalten sind das maschinelle Anmischen und Einbringen des Estrichs sowie das Material.
Fertigestrich in Säcken kostet etwa CHF 6-12 pro 25 kg.
Pro m2 Bodenfläche werden rund 20 kg Estrichmörtel benötigt. Ein 25-kg-Sack reicht somit für eine Fläche von etwa 1.25 m2.
Gemäss geltender Norm (SIA 251) muss die Überdeckung der Heizrohre beim Zementestrich in Wohngebäuden mindestens 4.5 cm betragen. In der Praxis hat sich für Unterlagsböden mit Bodenheizung eine Gesamtdicke von rund 7 cm als optimal erwiesen.
Für das Einbringen auf einer Fussbodenheizung eignet sich vor allem Fliessestrich, da er sich optimal um die Heizrohre verteilt und so eine gleichmässige Wärmeübertragung ermöglicht. Fliessestrich kann in geringerer Schichtdicke ausgeführt werden als herkömmlicher Zementestrich und weist geringere innere Spannungen auf, weshalb das Risiko von Rissbildung geringer ausfällt.
Ein 6 cm dicker Zementestrich muss im Durchschnitt etwa einen Monat lang trocknen, bis er seine Belegreife erreicht. Der zulässige Restfeuchtegehalt für die Fliesenverlegung liegt bei maximal 3 %. Durch den Einsatz spezieller Zusätze (Trocknungsbeschleuniger) kann die Trocknungszeit verkürzt werden.
Bei Estrichdicken von 4-5 cm werden üblicherweise etwa 300-350 kg Zement pro m3 Estrichmörtel verwendet.
Bei grossen Flächen ist das maschinelle Anmischen des Estrichmörtels eindeutig zu bevorzugen, da dies schneller vonstattengeht und das Material effektiver durchgemischt wird, sodass der Mörtel gleichmässiger wird. Manuelles Anmischen ist nur bei kleinen Flächen sinnvoll. Maschinell hergestellter Zementestrich zeichnet sich durch eine hohe Qualität und Masshaltigkeit aus und eignet sich besonders gut als Heizestrich sowie als Untergrund für alle gängigen Bodenbeläge. Zudem wird durch die Homogenität des Estrichmörtels das Risiko von Rissbildung deutlich reduziert.
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Unterlagsboden spritzen und entsorgen
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich suche einen Handwerker für den Rückbau eines Unterlagsbodens Zement in der Region Zürich. Hier sind die Details: Fläche: ca. 15 m² Dicke: ca. 3 cm. Wichtig: Im Boden befindet sich eine Fussbodenheizung (Bodenheizung) die demontiert sollte! Inklusive: Schuttentsorgung erwünscht. Bitte senden Sie mir ein unverbindliches Angebot. Das Zimmer ist leer und bereit für die Arbeiten. Bilder im Anhang.
Freundliche Grüsse
818.1 CHF bis 1363.5 CHF
Unterlagsboden
Sehr geehrte Damen und Herren,
Unterlagsboden soll auf Bodenheizung
eingiessen werden.
Bitte um Kontaktaufnahme und eine Offerte.
Danke im Voraus.
Mit freundlichen Grüssen
4090.5 CHF bis 6817.5 CHF
Unterlagsboden
Sehr geehrte Damen und Herren,
benötigt ist Isolieren für Bodenheizung plus Unterlagsboden.
Bitte um Kontaktaufnahme und eine Offerte.
Danke im Voraus.
Mit freundlichen Grüssen
3272.4 CHF bis 5454 CHF




































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