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    Fassadenbauer aufgepasst: Mit diesen Massnahmen steigern Sie Ihren Umsatz

    Wenn die Bausaison beginnt, steigt die Nachfrage nach Fassadenarbeiten traditionell stark an. Doch gleichzeitig sind Bauherren heute deutlich informierter und anspruchsvoller als noch vor einigen Jahren. Sie erwarten nicht nur eine hochwertige Ausführung, sondern auch Beratung zu modernen Dämmstoffen, energieeffizienten Lösungen und aktuellen Gestaltungstrends. Für Fassadenbauer bedeutet dies, dass sie mehr als Standardlösungen bieten müssen, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Fachwissen, Beratungskompetenz und ein Gespür für Trends werden immer wichtiger. In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, welche Entwicklungen derzeit den Fassadenmarkt prägen und wie Sie diese gezielt nutzen können, um mehr Kunden zu gewinnen.
    Fachartikel
    fassadenbauer

    Bauherren stellen heute deutlich höhere Anforderungen an Fassaden als früher. Sie interessieren sich zunehmend für moderne Dämmstoffe, langlebige Fassadenfarben und innovative Fassadensysteme. Gleichzeitig wünschen sich viele Kunden eine individuelle Gestaltung ihres Hauses, die sich von typischen Standardfassaden abhebt.

    Für Fassadenbauer bietet diese Entwicklung grosse Chancen. Wer über aktuelles Fachwissen verfügt und seinen Kunden moderne Lösungen anbieten kann, wird häufiger mit anspruchsvolleren Projekten beauftragt. Gleichzeitig lassen sich mit hochwertigen Materialien und spezialisierten Fassadensystemen oft auch höhere Auftragswerte erzielen.

    Im folgenden Beitrag zeigen wir Ihnen, welche Trends derzeit besonders gefragt sind und wie Sie diese erfolgreich in Ihre Arbeit integrieren können.

    Steinwolle gewinnt zunehmend an Bedeutung!

    Obwohl Styropor nach wie vor die häufigere Wahl für die Dämmung von Aussenwänden ist (der Grund dafür liegt vor allem in seinem günstigen Preis), wird geschätzt, dass die Beliebtheit von Steinwolle stetig wächst und sich dieser Trend auch in den kommenden Jahren fortsetzen wird.

    Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Steinwolle bietet eine deutlich bessere Schalldämmung, was besonders in immer dichter besiedelten städtischen Gebieten wichtig ist. Ausserdem ist sie diffusionsoffen. Dadurch werden Tauwasser- und Schimmelbildung verhindert. Darüber hinaus ist Steinwolle nicht brennbar und weist oft bessere Dämmwerte auf, sodass sich mit geringerer Dämmstärke eine gleich gute oder sogar bessere Dämmwirkung erzielen lässt als mit Styropor. All das macht Steinwolle zu einer langfristigen Investition.

    Erfahrungen aus der Praxis zeigen, dass immer mehr Hausbesitzer bereit sind, für Steinwolle mehr zu bezahlen, um ihre Heizkosten zu senken und einen höheren Wohnkomfort zu erzielen. Wenn Sie also noch nicht viel Erfahrung mit diesem Material haben, empfehlen wir Ihnen, sich intensiver darüber zu informieren und weiterzubilden.

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    Die Arbeitskosten bei der Verarbeitung von Steinwolle sind höher als bei Styropor, sodass dieser Dämmstoff auch grössere Verdienstmöglichkeiten bietet!

    Stellen Sie den Kunden alle Vorteile der Steinwolle vor, um ihnen die höheren Kosten für Arbeit und Material verständlich zu machen.

    Hinterlüftete Fassaden setzen sich gegenüber dem Wärmedämmverbundsystem durch!

    Das Wärmedämmverbundsystem (WDVS) ist bei uns nach wie vor die Standardlösung für die Fassadendämmung von Einfamilienhäusern und kleineren Gebäuden. Die vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF) wird jedoch immer beliebter und gilt in der zeitgenössischen Architektur zunehmend als Standard. Ihr grösster Vorteil ist der ungehinderte Luftstrom zwischen der Wärmedämmung und der Fassadenverkleidung, durch den Kondensation und Feuchtigkeitsschäden verhindert werden.

    Durch die konstruktive Trennung der beiden Fassadenschichten werden Witterungseinflüsse von der Dämmschicht ferngehalten. Und da Feuchtigkeit durch den Hinterlüftungsraum kontinuierlich abtransportiert wird, wird der Feuchtehaushalt verbessert, was die Gefahr von Schimmelbefall verringert. Ausserdem bietet die VHF einen deutlich besseren Schallschutz als das WDVS.

    Schätzungen zufolge kann eine VHF die Heizkosten um rund 30 % senken!

    Einst waren vorgehängte hinterlüftete Fassaden vorwiegend grossen Geschäftsgebäuden vorbehalten und häufig handelte es sich um Glasfassaden. Mit der zunehmenden Bedeutung der Energieeffizienz entscheiden sich jedoch immer häufiger auch private Bauherren für hinterlüftete Fassaden.

    Allerdings beherrschen nicht alle Fassadenbauer die Herstellung hinterlüfteter Fassaden. Genau darin liegt Ihre Chance, sich von der Konkurrenz abzuheben. Zudem sind hinterlüftete Fassaden zwei- bis dreimal teurer als das herkömmliche WDVS. Dadurch können Sie pro Auftrag mehr verdienen und stabilere Einnahmen erzielen.

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    Besonders beliebt sind Alubond-Fassaden. Dabei handelt es sich um vorgehängte hinterlüftete Fassaden mit dreischichtigen Aluminium-Verbundplatten. Diese bestehen aus zwei Aluminiumblechen mit einem Polyethylenkern, der ausgezeichnete Dämmeigenschaften aufweist. Die Verbundplatten haben glatte Oberflächen und können in allen Farbtönen der RAL-Farbscala beschichtet werden.

    Silikonharzfarben sind die beste Wahl!

    Silikonharzfarben sind die hochwertigste, aber auch die teuerste Option. Deshalb ist es wichtig, den Kunden alle Vorteile dieser Fassadenfarben zu erläutern und zu erklären, warum sich die Investition lohnt.

    Silikonharzfarben haben durch den sog. Lotuseffekt eine selbstreinigende Wirkung und sind besonders langlebig.

    Sie zeichnen sich durch eine hohe Diffusionsoffenheit aus, sodass Feuchtigkeit nach aussen entweichen kann und Schimmelbildung verhindert wird. Gleichzeitig sind sie wasserabweisend (Lotuseffekt), sodass sie die Fassade vor Algenbefall schützen. Der Lotuseffekt bedeutet, dass Wasser von der Fassade einfach abperlt, weshalb Silikonharzfarben auch als selbstreinigende Fassadenfarbe bezeichnet werden. Silikonharzfarben eignen sich für alle klimatischen Zonen, da sie gegen UV-Strahlung, Niederschläge und Temperaturschwankungen beständig sind. Ausserdem zeichnen sie sich durch eine hohe Deckkraft aus und sorgen für ein gleichmässiges Fassadenbild. Dank all dieser Vorteile sind sie kosteneffizient, obwohl sie im Schnitt etwa 20 % mehr kosten als andere Fassadenfarben.

    Was bedeutet das für Sie als Fassadenbauer? Zunächst weniger Reklamationen (es handelt sich um äusserst widerstandsfähige Farben) und gleichzeitig einen höheren Umsatz. Nicht nur das Material ist teurer, sondern auch die Arbeitskosten bei der Verarbeitung. Der Grund dafür liegt in der höheren Viskosität und der langsameren Trocknung von Silikonharzfarben. Zudem muss der Untergrund fachgerecht vorbereitet werden, was als zusätzliche Leistung gilt.

    Fassaden in Naturfarben sind der Trend für 2026!

    Farben, die in der Natur vorkommen - warme Erdtöne, Steinfarben sowie Grün- und Blautöne - werden im Jahr 2026 besonders gefragt sein.

    Neutrale Farben wie Beige oder steingraue Töne fügen sich leicht in die Umgebung ein und harmonieren mit der natürlichen Vegetation. Erklären Sie Ihren Kunden, dass sie mit solchen Farben nichts falsch machen können.

    Zeigen Sie Ihren Kunden eine Palette von Naturfarben, um ihnen die Entscheidung zu erleichtern. Bereiten Sie im Voraus Farbkarten, Muster und Fotos bereits fertiggestellter Fassaden in ähnlichen Farbtönen vor. So kann der Kunde schneller eine Entscheidung treffen, was wiederum den Auftrag beschleunigt.

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    Kunden wissen gute Beratung immer zu schätzen. So werden Sie als Profi wahrgenommen, Ihr Image wird gestärkt und Sie werden weiterempfohlen!

    Fassadenstuck aus Polystyrol liegt im Trend!

    Glatte, monolithische Fassadenflächen wirken oft eintönig. Moderne Fassadengestaltung setzt deshalb zunehmend auf dekorative Fassadenelemente wie Zierprofile, Gesimse und andere dekorative Elemente.

    Diese dekorativen Fassadenelemente werden heute häufig aus formstabilem EPS-Hartschaum (expandiertes Polystyrol) hergestellt. Die Profile werden industriell vorgefertigt und mit einer widerstandsfähigen Beschichtung (meist auf Basis von Kunstharz mit Quarzsand) versehen, die sie gegen Witterungseinflüsse schützt. Solche Fassadenprofile sorgen für eine individuellere und hochwertigere Optik. Sie lassen sich auch vergleichsweise einfach mit Fassadenkleber an der Fassade anbringen, verspachteln und im gewünschten Farbton streichen.

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    Für Sie als Fassadenbauer eröffnet dieser Trend zusätzliche Verdienstmöglichkeiten bei Ihren Aufträgen. Bieten Sie Polystyrolstuck als Premiumoption an, damit sich Ihr Angebot von den Angeboten der Konkurrenz abhebt.

    Natursteinfassaden feiern ein grosses Comeback!

    Ähnlich wie Stuckaturen vermitteln auch Natursteinverkleidungen eine prestigeträchtige Optik. Natursteinfassaden werden häufig mit heimischen Gesteinsarten hergestellt. Der Stein kann entweder die gesamte Fassadenfläche bedecken oder nur einen Teil davon (Mischfassade).

    Dank ihrer Optik fügt sich die Natursteinfassade perfekt in ihre natürliche Umgebung ein und verleiht dem Gebäude Authentizität und Charakter. Jeder Stein ist einzigartig und erzählt seine eigene Geschichte. Steinfassaden passen zu jedem Stil, vom rustikalen Stil bis zum modernen Minimalismus.

    Natursteinfassaden überzeugen jedoch nicht nur mit ihrer hohen ästhetischen Wirkung, sondern auch mit hervorragenden Dämmwerten, da sie Wärme effizient speichern. Sie lassen sich einfach mit einem Hochdruckreiniger reinigen und tragen zur Steigerung des Immobilienwerts ein.

    Als Premium-Material erhöht Naturstein den Auftragswert, und Fachkenntnisse in der Verarbeitung dieses Werkstoffs können Sie als vielseitigen Fachbetrieb positionieren.

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    Damit kommen wir wieder zur Dämmung, deren Bedeutung heute natürlich im Vordergrund steht:

    Immer mehr Bauherren setzen auf stärkere Dämmung!

    Bauherren entscheiden sich zunehmend für grössere Dämmstärken, weil sie erkannt haben, dass jeder zusätzliche Zentimeter einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung der Wärmeverluste und damit auch der Heizkosten leistet.

    Während früher bei der Fassadendämmung noch vergleichsweise dünne Dämmplatten eingesetzt wurden, gelten heute deutlich stärkere Dämmungen als Standard und werden auch durch gesetzliche Vorschriften in der Schweiz verlangt. Beim Wärmedämmverbundsystem (WDVS) werden je nach Gebäude, Dämmstoff und energetischen Anforderungen Dämmstärken von etwa 14 bis 20 cm eingesetzt.

    Daibau - Ihr direkter Weg zu Kunden, die Qualität schätzen!

    Daibau liefert Ihnen nicht nur regelmässige Informationen über die neuesten Trends, praktische Tipps und Beispiele guter Praxis, sondern hilft Ihnen auch dabei, leichter zu Kunden zu gelangen, die Qualität schätzen und bereit sind, diese auch angemessen zu bezahlen.

    Ihre Online-Präsenz hilft Ihnen, seriöse Kunden zu erreichen, mehr Aufträge zu ergattern und sich von anderen Fassadenfirmen abzuheben.

    • Präsentieren Sie Ihre Arbeiten auf Ihrem Profil - laden Sie auf Ihrem Daibau-Profil Referenzen, Fotos früherer Arbeiten sowie Vorher-Nachher-Bilder hoch, insbesondere wenn Sie spezielle Techniken angewendet haben. So überzeugen Sie potenzielle Kunden von Ihrer Qualität und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass Sie beauftragt werden!

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    Potenzielle Kunden möchten sofort sehen, was Sie anbieten und was Sie von der Konkurrenz unterscheidet!
    • Schnelle Antworten auf Anfragen - eine schnelle und klare Kommunikation hinterlässt einen starken Eindruck beim Kunden und zeigt, dass Sie ein Profi sind;
    • Beschreiben Sie Ihr Leistungsangebot vollständig - führen Sie in Ihrem Daibau-Profil an, welche Fassadensysteme Sie ausführen, mit welchen Materialien Sie arbeiten und mit welchen Fassadentypen Sie Erfahrung haben. So finden Kunden leichter zu Ihnen, wenn sie konkrete Aufträge zu vergeben haben;
    • Bitten Sie Ihre Kunden um Bewertungen - Fassadenbauer mit einer grösseren Anzahl positiver Bewertungen und Kommentaren zufriedener Kunden sind gegenüber der Konkurrenz deutlich im Vorteil. Deshalb ist es wichtig, Kunden aktiv zu bitten, nach Abschluss eines Auftrags eine Bewertung zu hinterlassen.

    Damit Sie für Kunden ganz oben in den Online-Suchergebnissen erscheinen, zahlreiche Anfragen während der Saison erhalten und eine grössere Sichtbarkeit als die Konkurrenz erzielen, stehen Ihnen verschiedene Daibau-Pakete zur Verfügung. In Zeiten hoher Nachfrage wirkt sich eine höhere Sichtbarkeit direkt auf Ihren Umsatz aus.

    Heute sind Kunden eher bereit, für hochwertigere und energieeffiziente Lösungen zu bezahlen. Ein Fassadenbauer, der die neuesten Trends in der Bauwirtschaft verfolgt, moderne Systeme wie vorgehängte hinterlüftete Fassaden sowie Beratung und Empfehlungen anbietet, wird immer einen Vorteil gegenüber jemandem haben, der sich nicht weiterentwickelt und weder in neue Technologien noch in seine Online-Sichtbarkeit investiert.

    Wir informieren Sie weiterhin regelmässig über die neuesten Trends,

    Ihr Daibau-Team

    Autor: Daibau.ch Magazin

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    Ich würde anderen Kunden raten eben auch auf diese Plattform zu gehen, weil Ich damit sehr gute Erfahrungen gemacht habe und das eigentlich relativ schnell geht. Auch die Ausführung hat dann super geklappt.
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