Nachhaltigkeit spielt im modernen Bauwesen eine besonders wichtige Rolle und ist für viele Bauherren ein zentrales Entscheidungskriterium bei der Auswahl von Auftragnehmern. Umweltbewusstsein, Energieeffizienz und langlebige Bauweisen sind sowohl bei privaten Auftraggebern als auch bei institutionellen Investoren und der öffentlichen Hand fest verankert. Bau- und Handwerksunternehmen, die diesen Anspruch ernst nehmen, werden zunehmend bei der Auftragsvergabe bevorzugt.
Für Betriebe, die den Übergang zu einer ökologisch ausgerichteten Arbeitsweise erfolgreich vollziehen, ist grünes Bauen kein Hemmnis, sondern ein klarer Wettbewerbsvorteil. Nachhaltige Bau- und Sanierungsprojekte sind häufig langfristig angelegt, sorgfältig geplant und mit höheren Qualitätsansprüchen verbunden. Gleichzeitig bieten sie oft attraktive Rahmenbedingungen und Auftragsvolumina. Unternehmen, die sich in diesem Umfeld als kompetente und verantwortungsbewusste Partner positionieren, sichern sich langfristige Kundenbeziehungen und eine starke Marktstellung.
Warum sich der Markt dem grünen Bauen zuwendet (und warum das Sie direkt betrifft)
Die Gründe sind einfach und konkret:
- Energiepreise steigen;
- gesetzliche Vorgaben werden immer strenger;
- Bauherren wünschen sich Gebäude mit höherem Marktwert;
- Endnutzer haben ein stärkeres Umweltbewusstsein.
Wohnungskäufer, Hausbesitzer und grössere Investoren erwarten heute eine hohe Energieeffizienz (geringerer Energieverbrauch bei gleichem oder sogar höherem Wohnkomfort); ein gesundes Raumklima und bessere Luftqualität; keine Probleme mit Feuchtigkeit, Schimmel und schädlichen Emissionen; nachhaltige Lösungen.
Um diese Anforderungen zu erfüllen, entscheiden sie sich zunehmend für Auftragnehmer, die nach modernen, ökologischen Standards arbeiten. Wer als Auftragnehmer den Übergang zu nachhaltigen Lösungen weiterhin ablehnt, läuft Gefahr, bei anspruchsvollen Investitionen und grösseren Projekten schnell aussen vor zu sein.
Was bedeutet grünes Bauen in der Praxis eigentlich?
Grünes Bauen bedeutet nicht zwangsläufig, teurer oder komplizierter zu bauen, wie oft angenommen wird. In der Praxis umfasst es:
- einen rationellen Einsatz von Materialien bzw. Ressourcen;
- eine Reduzierung der Abfallmenge (durch den Einsatz recycelbarer Materialien);
- die Verwendung von Produkten mit geringerer Belastung für Gesundheit und Umwelt;
- die Integration energieeffizienter Lösungen;
- die Einhaltung vorgeschriebener Standards und Verfahren.
Welche grünen Zertifikate gibt es?
Bei grösseren Projekten (und zunehmend auch bei kleineren Investitionen) werden häufig Zertifikate wie die folgenden genannt:
LEED (Leadership in Energy and Environmental Design) - ein weltweit anerkanntes System zur Bewertung und Zertifizierung nachhaltiger Gebäude. Es bestätigt, dass ein Bauwerk nach höchsten Standards der Energieeffizienz und Nachhaltigkeit geplant und umgesetzt wurde.
BREEAM (Building Research Establishment Environmental Assessment Method) - eines der führenden Systeme zur Bewertung der Umweltauswirkungen eines Gebäudes über seinen gesamten Lebenszyklus hinweg, von der Planung bis zur Nutzung.
DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) - der deutsche Standard für die Zertifizierung nachhaltiger Gebäude. Bewertet werden unter anderem Energieeffizienz, der Einsatz nachhaltiger Materialien sowie die Auswirkungen des Gebäudes auf sein Umfeld. Berücksichtigt werden ökologische, ökonomische, soziokulturelle, technische, prozessuale und standortbezogene Aspekte.
WELL Building Standard - bewertet Gebäude anhand ihres Einflusses auf Gesundheit und Wohlbefinden der Nutzer. Im Gegensatz zu anderen Zertifizierungssystemen, die sich primär auf ökologische Aspekte wie Energieeffizienz und Ressourcennutzung konzentrieren, legt der WELL-Standard den Fokus auf den Nutzungskomfort, etwa auf mentale Gesundheit, Luftqualität oder Beleuchtung.
Auch wenn ausführende Unternehmen diese Zertifikate nicht selbst besitzen müssen, sollten sie mit ihnen vertraut sein und nach deren Grundsätzen arbeiten.
Einsatz nachhaltiger Materialien
Ökologisches Bewusstsein zeigt sich am deutlichsten bei der Auswahl der Baustoffe. Zu den immer gefragter werdenden Materialien zählen:
- Farben und Beschichtungen mit niedrigen oder null VOC-Emissionen;
- diffusionsoffene Systeme für die Oberflächenbehandlung von Mauerwerk;
- ökologische Dämmstoffe und grössere Dämmstoffdicken;
- natürliche und recycelbare Materialien;
- Systeme auf Basis erneuerbarer Energiequellen (Solaranlagen, Wärmepumpen).
Ein Auftragnehmer, der verständlich erklären kann, warum ein bestimmtes Material besser für die Gesundheit, die Langlebigkeit des Gebäudes oder einen geringeren Energieverbrauch ist, gewinnt automatisch mehr Vertrauen bei seinen Kunden.
Prioritäten verschieben sich zunehmend
Immer mehr Bauherren achten auf Folgendes:
- wie Bauabfälle getrennt und entsorgt werden;
- wie viel Energie während der Bauarbeiten verbraucht wird;
- wie gross der CO₂-Fussabdruck ist, den die Bauausführung hinterlässt.
Bauunternehmen, die zeigen, dass sie diese Aspekte ernst nehmen, vermitteln das Bild eines verantwortungsvollen und professionellen Auftragnehmers, und ebnen damit den Weg für Weiterempfehlungen, Folgeaufträge und die Beteiligung an grösseren Projekten.
Ökologisches Wirtschaften ist längst nicht mehr nur eine Option
Sind Sie der Meinung, dass grünes Bauen keinen höheren Gewinn und keine besseren Projekte bringt?
Tatsächlich bietet es in der Praxis zahlreiche Vorteile:
- grössere und anspruchsvollere Bauherren;
- umfangreichere und besser bezahlte Aufträge;
- langfristige Kooperationen;
- positive Bewertungen und Referenzen.
Kunden, die nachhaltige Lösungen suchen, zeigen folgende Eigenschaften:
- sie sind bereit, für Qualität mehr zu bezahlen;
- sie schätzen Professionalität;
- sie verhandeln seltener über Kleinigkeiten.
Für Auftragnehmer bedeutet das weniger Stress, mehr Kontinuität im Geschäft und stabilere Einnahmen.
Wie kleine und mittlere Unternehmen grüner werden können
Grosse Investitionen sind dafür nicht zwingend erforderlich. Die ersten Schritte sind oft einfach:
- Schulen Sie sich selbst und Ihr Team zu modernen Materialien - alle Beteiligten sollten über grünes Bauen informiert sein. Die heute eingesetzten Baustoffe sind sehr viel weiterentwickelt als jene von vor zehn Jahren. Sie zeichnen sich durch bessere Dämmeigenschaften, geringere Schadstoffemissionen und eine längere Lebensdauer aus. Schulung bedeutet jedoch nicht zwangsläufig teure Seminare. Oft reicht es, Herstellerempfehlungen zu verfolgen, an kurzen Trainings teilzunehmen oder Erfahrungen im Team auszutauschen.
- Die Zusammenarbeit mit Lieferanten zertifizierter Produkte (Dämmstoffe, Farben, Trockenbaumaterialien, Wandverkleidungen usw.) erhöht die Glaubwürdigkeit des Auftragnehmers. Umweltzertifikate bestätigen, dass Materialien geprüft, sicher und normkonform sind.
- Klare Kommunikation ökologischer Prinzipien gegenüber den Kunden - wer verständlich erklärt, warum bestimmte Materialien eingesetzt werden und welchen Einfluss sie auf Gesundheit, Umwelt, Energieverbrauch und Lebensdauer des Gebäudes haben, schafft Vertrauen.
- Vorschriftskonforme Entsorgung von Bauabfällen - der Umgang mit Abfällen zählt zu den sichtbarsten Indikatoren für Umweltbewusstsein auf der Baustelle. Neben der gesetzlichen Verpflichtung reduziert eine ordnungsgemässe Entsorgung die Unordnung am Bau, beschleunigt Arbeitsabläufe und erhöht die Sicherheit. Mülltrennung, sachgerechte Entsorgung von Bauschutt, Verpackungen und Materialresten sowie die Zusammenarbeit mit zertifizierten Entsorgungsbetrieben unterstreichen Ihre Professionalität.
Bereits kleinste Veränderungen in der Arbeitsweise können das Image Ihres Unternehmens und Ihre Wahrnehmung am Markt deutlich verbessern.
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Der Markt für Bau- und Handwerksleistungen und die Erwartungen der Kunden verändern sich, die Nachfrage nach grünen Lösungen wächst kontinuierlich. Auftragnehmer, die das rechtzeitig erkennen, werden ihr Geschäft erfolgreich weiterentwickeln. Denn im Bauwesen gilt, genau wie in der Natur: Um zu bestehen, muss man sich anpassen!
Wir sind da, um Ihnen den Übergang zu einem nachhaltigen Geschäftsmodell zu erleichtern.
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