Ob in die Jahre gekommen oder einfach nicht mehr zeitgemäss – das Badezimmer muss irgendwann erneuert werden. Häufig entscheiden sich Immobilienkäufer dafür, das Bad in der neuerworbenen Immobilie zu sanieren. Auch wenn das bestehende Badezimmer den heutigen Anforderungen nicht mehr entspricht oder ernste Schäden aufweist (z. B. nach einem Wasserbruch) kann eine Badsanierung fällig sein.
Ein immer wichtiger werdender Grund für Badsanierungen ist die Herstellung von Barrierefreiheit, beispielsweise durch den Einbau einer ausreichend grossen, bodengleichen Dusche samt genügend Sitzgelegenheiten und Haltegriffen. Altersgerechter Umbau ist aufwändig und kostspielig, weshalb er von den Kantonen gefördert wird.
Aber auch, wenn (noch) kein altersgerechter Umbau erforderlich ist, können sich die Lebensgewohnheiten ändern und man wünscht sich beispielsweise eine Badewanne statt einer Duschkabine (oder umgekehrt). Manche Menschen wollen sogar die Dusche oder Badewanne von einer Raumseite zur anderen versetzen, was jedoch hohen Arbeitsaufwand erfordert. Und manche Bäder sind einfach nicht mehr zeitgemäss.
Wer eine Immobilie verkaufen möchte, tut ebenfalls gut daran, zuvor eine Badsanierung durchzuführen, um die Wohnung für einen breiteren Kundenkreis interessanter zu machen und ihren Marktwert zu steigern.
Zur Badsanierung gehört nicht nur die Instandsetzung bzw. der Austausch ausgedienter Leitungen und Einrichtung, sondern auch die Modernisierung des gesamten Raums und seine Anpassung an moderne funktionale und ästhetische Anforderungen. Deshalb umfasst die Badsanierung eine ganze Reihe verschiedener Gewerke und kann auch relativ lange dauern. Die Dauer des Sanierungsprojekts hängt massgeblich von den konkreten Sanierungsmassnahmen und der Grösse und der Badezimmergrösse ab. Die Komplettsanierung eines grossen Badezimmers kann mehr als einen Monat in Anspruch nehmen.
Allerdings bringt eine Badsanierung auf lange Sicht zahlreiche Vorteile mit sich. In einem benutzerfreundlichen und schön eingerichteten Badezimmer fühlt man sich wesentlich wohler, was angesichts der Tatsache, dass dieser Raum täglich genutzt wird, natürlich sehr wichtig ist. Darüber hinaus lässt sich durch geeignete Massnahmen wie den Austausch undichter Armaturen sowie den Einbau eines wassersparenden Duschkopfs und eines 2-Mengen-Unterputz-Spülkastens der Wasserverbrauch im Bad senken, was sich auch an den monatlichen Wasserkosten bemerkbar macht.
Bevor Sie das Projekt in Angriff nehmen, sollten Sie genau definieren, was Sie mit der Badsanierung erreichen möchten. Muss die grundlegende Funktionalität des Badezimmers wiederhergestellt werden oder geht es vor allem um eine Anpassung an veränderte Bedürfnisse und eine Verbesserung der Ästhetik?
Vor der Badsanierung muss eine Bestandsaufnahme durchgeführt werden, um alle Probleme (Wandfeuchte, Schimmel usw.) zu erfassen.
Wir raten dazu, eine Liste mit Ihren Bedürfnissen, Wünschen und Prioritäten zu erstellen. Überlegen Sie sich genau, wie Ihr Badezimmer nach der Sanierung aussehen soll und definieren Sie alles von der Farbpalette und dem Einrichtungsstil bis zur Materialwahl. In der Regel sind Sanierungen kleiner Badezimmer schwieriger auszuführen, da jeder Zentimeter sorgfältig geplant werden muss. Überdies hat man bei beengten Platzverhältnissen weniger Gestaltungsfreiheit.
Der Ist-Zustand ist entscheidend dafür, ob eine Komplettsanierung erforderlich ist oder einzelne Sanierungsmassnahmen wie ein Plättlitausch ausreichen.
Zu guter Letzt müssen Sie Ihr Budget bestimmen. Legen Sie fest, wie viel Geld Sie für die Badsanierung bereitstellen können. Vergessen Sie dabei nicht, dass bei jedem Sanierungsprojekt Mehrkosten entstehen können. Sparen Sie nicht an der falschen Stelle, indem Sie sich für das billigste Angebot oder für Billigmaterialien entscheiden. Die Sanierung Ihres Badezimmers ist schliesslich eine langfristige Investition, und das neue Bad soll Ihnen jahrelang Freude bereiten.
Um die Kosten und den Arbeitsaufwand zu minimieren, sollten Sie die bestehende Aufteilung der Badezimmerelemente beibehalten.
Im Folgenden listen wir die Richtpreise für die einzelnen Etappen der Badsanierung auf:
1. Demontage bestehender Installationen und Badelemente
Bei einer Badsanierung müssen zunächst die vorhandenen Elemente (Plättli, Sanitäranlagen wie Waschbecken, Dusche und Toilette usw.) demontiert werden. Der Beginn der Badsanierung ist deshalb recht laut und staubig, doch zum Glück ist diese Phase in ein oder zwei Tagen abgeschlossen.
In einem Mehrfamilienhaus müssen Sie Ihre Nachbarn frühzeitig über den zu erwartenden Lärm informieren. Wenn Sie zur Miete wohnen, müssen Sie die Badsanierung auch mit dem Vermieter abstimmen.
Die Demontage der Badelemente muss fachgerecht erfolgen, um die dahinter liegenden Installationen nicht zu beschädigen.
Manche Auftragnehmer bieten Badsanierungen nach dem Prinzip „Alles aus einer Hand“ an, bei denen auch die Bauschuttentsorgung im Angebot enthalten ist. Nach dem Ausräumen des Bauschutts werden Boden und Wände geebnet und für die nächsten Renovierungsschritte vorbereitet.
Wie viel kostet diese Phase der Badsanierung? Das Entfernen von Fliesen kostet je nach Verklebung und Untergrund bis zu CHF 70 / m², einschliesslich der Entsorgung der alten Plättli. Das Entfernen der Badewanne kostet zwischen CHF 70 und CHF 300 und die Entsorgung von mineralischem Bauschutt kostet je nach Region zwischen CHF 15 und CHF 20 / m³.
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2. Installation neuer Wasser- und Abwasserleitungen
Bei der Komplettsanierung eines Badezimmers werden auch die alten Wasser- und Abwasserleitungen durch neue ersetzt, um künftige Undichtigkeiten und Rohrbrüche und damit grössere Sachschäden zu verhindern. Die neuen Rohrleitungen werden nach einem vorgegebenen Plan verlegt, da sie massgeblich die Positionen von Sanitärelementen bestimmen.
Heutzutage werden für Rohrleitungen meist Kunststoffrohre oder mehrschichtige Metallverbundwerkstoffe verwendet.
Und wie viel kosten neue Sanitärinstallationen? Die Erneuerung von Wasserleitungsanlagen und Abflüssen in einem kleinen Badezimmer kostet inkl. Material etwa CHF 1’200. Suchen Sie einen Auftragnehmer für das Entfernen von Fliesen und Sanitäreinrichtungen? Senden Sie eine Anfrage an passende und bewertete Auftragnehmer in Ihrer Nähe – kostenlos und unverbindlich!
Nachdem der Sanitärinstallateur seine Arbeit beendet hat, betritt der Elektriker die Bühne, um die Elektroinstallationen für Warmwasserbereiter und Waschmaschine auszutauschen sowie zusätzliche Steckdosen und Beleuchtung zu installieren.
Aus Sicherheitsgründen und auch um unvorhergesehene und kostspielige Reparaturen in der Zukunft zu vermeiden, sollten Sie im Zuge der Badsanierung die Elektroinstallation von einer Elektrofachkraft überprüfen lassen.
Die Erneuerung der Wasser-, Abwasser- und Elektroinstallation dauert ähnlich wie die erste Sanierungsphase etwa zwei Tage.
Und wie viel berechnen Elektriker für ihre Arbeit? Die Kosten für die Elektroinstallation liegen im Durchschnitt bei CHF 90 bis CHF 110 / m². Suchen Sie einen Auftragnehmer für die Sanitär- und Elektroinstallation? Senden Sie eine Anfrage an passende und bewertete Auftragnehmer in Ihrer Nähe – kostenlos und unverbindlich!
3. Badabdichtung
Wenn die alten Fliesen und Sanitärelemente entfernt sind, werden Wand- und Bodenflächen gereinigt, nivelliert und anschliessend abgedichtet.
Damit die neuen Plättli makellos aussehen, müssen sie auf einen ebenen Untergrund verlegt werden.
Das Nivellieren von Wand- und Bodenflächen kann entweder der Plattenleger oder der Sanitärinstallateur übernehmen. Falls der Unterlagsboden in schlechtem Zustand ist und ein neuer aufgebracht werden muss, müssen Sie einen Unterlagsbodenbauer beauftragen. Bei einer Badsanierung nach dem Prinzip „Alles aus einer Hand“ kümmert sich der Auftragnehmer um alles, ansonsten müssen Sie selber Auftragnehmer für die einzelnen Gewerke organisieren.
Die Abdichtung ist eine der wichtigsten Arbeiten bei der Badsanierung, da sie die Bausubstanz vor eindringendem Wasser schützt. Wenn dieser Schritt nicht fachgerecht ausgeführt wird, sind alle anderen Sanierungsschritte nutzlos. Die Badabdichtung muss jedoch nicht im ganzen Badezimmer angebracht werden, sondern nur in jenen Bereichen, die mässiger bis starker Feuchtigkeitsbeanspruchung ausgesetzt sind. Im Bereich von Badewannen und Duschen muss die Verbundabdichtung bis 200 cm über die fertige Fussbodenoberkante hergestellt werden.
Am wichtigsten ist die Abdichtung von Wandflächen im direkten Spritzwasserbereich von Badewanne und Dusche sowie allen Bodenflächen, die regelmässig Spritz- und Reinigungswasser ausgesetzt sind.
Die Badabdichtung ist normalerweise innerhalb eines Tages abgeschlossen. Sie wird in zwei Anstrichen durchgeführt. Der Erstanstrich muss 3 Stunden trocknen, bevor er mit dem Zweitanstrich und den Abdichtbänder überdeckt werden kann. Je nach Untergrundmaterial und verwendetem Produkt (Herstellerangaben beachten) können dann nach einer etwa 12-stündigen Trocknungszeit die neuen Fliesen verlegt werden.
Und wie viel kostet Badabdichtung durch einen Plattenleger? Das Abschleifen des Unterlagsbodens kostet im Schnitt etwa CHF 50 / m² (Grundschliff) und das Abdichten kostet an die CHF 70 / m² (je kleiner das Bad, desto höher der Quadratmeterpreis).
4. Plattenverlegung
Nun sind wir endlich bei der Phase angelangt, die das Erscheinungsbild Ihres Badezimmers ästhetisch prägt. Die Fliesen, Platten oder Plättli werden in eine Klebstoffschicht verlegt und verfugt. Wie lange der Plattenleger für seine Arbeit benötigt, hängt von der Grösse des Badezimmers, dem Plattenformat, dem Verlegemuster und eventuellen Bordüren, aber auch vom Auftragnehmer selbst ab. In den meisten Fällen nimmt die Plattenverlegung 2 bis 3 Tage in Anspruch.
Die Auswahl der Badplatten ist gar nicht so einfach. Fliesen gibt es in den unterschiedlichsten Grössen, von Mosaikfliesen bis hin zu XXL-Platten in den Massen 280x120x0,6 cm oder sogar darüber. Sie haben die Wahl zwischen einer Vielzahl von Farben und Mustern, matten und glänzenden Oberflächen sowie Naturstein- und Holzoptiken. Für kleine Bäder eignen sich mittelgrosse Platten (30x60 oder 60x60 cm) in hellen Farben, auf denen Kalkablagerungen weniger sichtbar sind.
In den letzten Jahren sind vor allem Relieffliesen sowie Fliesen in Holz- und Natursteinoptik (z. B. Travertin) beliebt. Im Trend liegen auch Fugen in kontrastierenden Farben, die einen starken Eindruck erzeugen (z. B. zitronengelbe oder graue Fugen zwischen weissen Platten). Allerdings wird für Fliesen bzw. Platten in kräftigen Farben eine Ton-in-Ton-Verfugung empfohlen, die sicherstellt, dass die Fläche nicht zu unruhig wirkt. Wenn Sie sich für eine begehbare Dusche entschieden haben, können Sie in der Nasszelle andere Platten verlegen lassen als im Rest des Badezimmers und so Dynamik in den Raum bringen.
Nachdem eine Zeit lang Teilverfliesungen in Mode waren, geht der Trend heute wieder zur raumhohen Verfliesung, die das Bad pflegeleichter macht und Schimmelbildung vorbeugt. Andererseits wird das fugenlose Bad, in dem Platten durch Kunstharz, Sichtestrich, Kalkputz, Beton Ciré, Glaspaneelen und sogar Vliestapeten und Holz ersetzt werden, immer beliebter.
Wenn im Bad nur der Boden gefliest wird, wird mit den Bodenplatten auch eine umlaufende, etwa 10 cm hohe Wandumrandung hergestellt, um das Reinigen des Bodens zu erleichtern.
Beim Plattenkauf sollten Sie immer daran denken, dass zum Plattenbedarf, der nach der Raumfläche berechnet wird, noch etwa 10 % Verschnitt hinzurechnen sind. Wie viel Verschnitt anfällt, hängt von der Raumgeometrie, dem Plattenformat und dem Verlegemuster ab. Und wie viel kostet Plattenlegen? Die Kosten hängen in erster Linie von der Plattengrösse, dem Verlegemuster und der Raumgrösse ab. Das Verlegen von Platten in Standardgrösse auf vorbereitetem Untergrund kostet durchschnittlich etwa CHF 40 / m², das Verlegen klein- oder grossformatiger Platten kann dagegen zwischen CHF 60 und CHF 80 / m² oder mehr kosten.
Suchen Sie einen Auftragnehmer für das Liefern und Verlegen von Badplatten? Senden Sie eine Anfrage an passende und bewertete Plattenleger in Ihrer Nähe – kostenlos und unverbindlich!
5. Malerarbeiten im Badezimmer
Im Falle einer Teilverfliesung werden die nicht verfliesten Wandflächen meistens verputzt und mit Wandfarbe bestrichen.
Zum Streichen von Wänden und Decken im Bad muss eine geeignete Feuchtraumfarbe verwendet werden.
Der Begriff „Feuchtraumfarbe“ ist nicht genormt, weshalb unter dieser Bezeichnung unterschiedliche Produkte verkauft werden. Meistens handelt es sich dabei um Latex-, Silikat- oder Kalkfarben mit hoher Feuchtigkeitsbeständigkeit, es gibt aber auch spezielle Dispersionsfarben für Feuchträume. Manche dieser Wandfarben sind mit Zusätzen gegen Schimmelbildung angereichert und werden als Anti-Schimmel-Farben verkauft. Nicht nur die Farbart, sondern auch die Farbgestaltung muss gut durchdacht sein. Wenn die Decke weiss gestrichen wird, wirkt der Raum optisch höher und wenn die Decke bei raumhoher Verfliesung die gleiche Farbe hat wie die Fliesen, wirkt er breiter.
Und wie viel kostet es, die Wände und die Decke im Badezimmer streichen zu lassen? Das Streichen des Badezimmers mit waschbeständiger Farbe kostet zwischen CHF 20 und CHF 30 / m² (inkl. Grundierung). Je grösser die Fläche, desto niedriger der Quadratmeterpreis.
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6. Einbau von Sanitärkeramik
Als Nächstes folgt der Einbau neuer Sanitärkeramik (Dusche oder Badewanne, Waschbecken, Toilette usw.) und Badmöbel. Auch in dieser Phase kommt es zu Lärm und Staub (wenn auch deutlich weniger als bei der Demontage), da beispielsweise beim Einbau der Toilette auch Löcher gebohrt werden müssen. Der Einbau der Toilette kann mehrere Stunden dauern.
Nach der Montage der Sanitärkeramik erhält das Badezimmer sein endgültiges Aussehen.
Der Einbu der Sanitärkeramik muss fachgerecht erfolgen. Die Übergänge zwischen den Wand- und Bodenflächen und der Sanitärkeramik müssen gut abgedichtet werden. Hierzu wird in der Regel Sanitärsilikon verwendet, bei Natursteinbelägen ist hingegen ein spezielles Natursteinsilikon erforderlich. Bei vielen Silikonarten kann die Dusche bereits nach wenigen Stunden benutzt werden, doch zum vollständigen Aushärten braucht das Silikon etwa zwei bis drei Tage.
Die Badmöbel müssen sinnvoll angeordnet sein, um praktische Nutzung zu ermöglichen. Natürlich müssen alle Badmöbel aus feuchtigkeitsbeständigen Materialien hergestellt sein.
Wie viel Sie für Sanitärkeramik und Badmöbel ausgeben, hängt vor allem davon ab, ob Sie sich für modernere Lösungen wie Hängetoilette und Badmöbel mit Soft-Close-Funktion oder für einfache Modelle entscheiden.
Möglicherweise fragen Sie sich auch, ob Sie sich für eine Badewanne oder eine Duschkabine entscheiden sollten. Die Antwort auf diese Frage hängt von Ihren persönlichen Vorlieben und den Platzverhältnissen ab. Geniessen Sie gerne ein langes, entspannendes Bad oder bevorzugen Sie schnelles Duschen? Ist der Raum überhaupt gross genug für eine Badewanne? Im Trend liegen vor allem bodengleiche Duschen, die ebenerdig auf Bodenniveau eingebaut werden und nicht nur Barrierefreiheit, sondern auch einen zeitgenössischen, minimalistischen Look bieten.
Bodengleiche Duschen können vielerlei Formen annehmen. Besonders beliebt sind sog. Walk-In-Duschen, die nicht wie eine Duschkabine geschlossen sind, sondern lediglich eine (oft freistehende) Duschabtrennung als Spritzschutz besitzen.
Über dem Ablauf wird in bodengleichen Duschen üblicherweise eine Duschrinne eingebaut (Linienablauf). Solche Duschen bieten mehr Bewegungsfreiheit, erleichtern den Ein- und Ausstieg, sind leichter zu reinigen und schaffen ein angenehmes Raumgefühl.
Beim Waschbecken haben Sie die Wahl zwischen Hänge-, Einbau- und Aufsatzwaschbecken. Das Hängewaschbecken wird ohne Waschbeckenunterschrank an der Wand befestigt und nimmt sehr wenig Platz ein. Einbauwaschbecken werden im Regelfall zusammen mit einem passenden Waschbeckenunterschrank verkauft und sind in den Unterschrank eingelassen, sodass lediglich der obere Rand zu sehen ist. Eine Sonderform davon ist das Unterbauwaschbecken, das an eine Träger- oder Waschtischplatte montiert wird. Das Aufsatzwaschbecken ist dagegen eine Waschschüssel mit Siphon-Anschluss, die auf eine Waschtischplatte aufgesetzt wird. Aufgrund ihres modernen Designs erfreuen sich Aufsatzwaschbecken in den letzten Jahren grosser Beliebtheit.
Toiletten gibt es heute als Stand-WC mit Aufputzspülkasten oder als Hänge-WC mit Unterputzspülkasten. Das Hänge-WC gehört in modernen Bädern und Toiletten fast schon zur Standardausstattung, da es entscheidende Vorteile bietet: unterschiedliche Einbauhöhen und -tiefen für die Toilettenschüssel, leichte Reinigung und Ästhetik.
Und wie viel kostet der Einbau von Sanitärobjekten durch einen Sanitärinstallateur? Der Einbau einer Duschwanne kostet CHF 150 bis CHF 250 und etwa genauso viel kostet das Einmauern einer Badewanne. Die Montage eines Waschbeckens kostet ab CHF 100, die eines Wasserhahns CHF 25 bis CHF 50.
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Wie hoch sind also die Gesamtkosten einer Badsanierung? Die Komplettsanierung eines Badezimmers kostet meist zwischen CHF 2’000 und CHF 4’000 / m². Auch hier gilt: je kleiner das Badezimmer, desto höher der Quadratmeterpreis.
Sie fragen sich, wem Sie Ihre Badsanierung anvertrauen können? Finden Sie schnell und einfach einen erfahrenen Fachbetrieb in Ihrer Nähe. Wie? Senden Sie eine Anfrage an geeignete und bewertete Auftragnehmer in Ihrer Nähe – kostenlos und unverbindlich!
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