Im Bereich

    Dachboden dämmen: fachgerechte Dachgeschossdämmung

    Eine effiziente Dachgeschossdämmung ist nicht nur für den Wohnkomfort, sondern auch für die Energieeffizienz Ihres Hauses von herausragender Bedeutung. Über ein ungedämmtes Dach kann ein beträchtlicher Teil der Heizwärme verloren gehen, was zu höheren Heizkosten und unnötiger Klimabelastung führt. Eine fachgerecht ausgeführte Dämmung hingegen hält im Winter die Wärme im Haus und schützt im Sommer vor Überhitzung, was in Dachgeschosswohnungen besonders wichtig ist.
    Fachartikel
    dachgeschossdaemmung
    Wir haben 490 Auftragnehmer im Bereich Dachboden dämmen:

    1. Vorteile der Dachgeschossdämmung

    Dämmmassnahmen im Dachbereich wirken sich besonders effektiv aus, denn über ein ungedämmtes Dach kann ein Fünftel der Heizwärme verloren gehen. Die Dachgeschossdämmung senkt den Wärmeverlust des Gebäudes und damit auch die jährlichen Heiz- und Kühlkosten sowie die Umweltbelastung. Darüber hinaus bietet sie Feuchtigkeitsschutz für die Dachkonstruktion (weniger Kondenswasser) und schafft ein wohliges Mikroklima im Gebäude. Willkommene Nebeneffekte sind eine verbesserte Schalldämmung und eine Wertsteigerung des Gebäudes.

    Die Dachgeschossdämmung ist eine förderungsfähige Massnahme und amortisiert sie sich bei fachgerechtem Einbau durch die Heizkostensenkung bereits in kurzer Zeit. Ihre Lebensdauer beträgt in der Regel etwa 40 Jahre.

    zwischensparrendaemmung.jpg
    Da über ein ungedämmtes Dach sehr viel Heizwärme verloren geht, ist die Dachgeschossdämmung eine höchst effiziente und unverzichtbare Massnahme.

    2. Dachboden dämmen, um Innenraumüberhitzung vorzubeugen

    Die Dachgeschossdämmung verhindert nicht nur eine Auskühlung des Dachbereichs im Winter, sondern auch Innenraumüberhitzung im Sommer. Dieser Aspekt ist bei Dachgeschoss- oder Mansardenwohnungen besonders wichtig, da sich das Dach im Sommer sehr stark aufheizt und die unmittelbar darunter liegenden Räume daher ganz besonders von Überhitzung gefährdet sind. Eine fachgerecht durchgeführte Dachgeschossdämmung sorgt zu jeder Jahreszeit für ein angenehmes Wohnklima.

    3. Arten der Dachgeschossdämmung

    3.1 Dachdämmung bei Warm- und Kaltdach

    Bei einem Kaltdach befindet sich zwischen der Wärmedämmung und der Unterspannbahn bzw. dem Unterdach ein Belüftungshohlraum, der Schutz vor Kälte und Feuchtigkeit bietet (daher spricht man heute meist von einem belüfteten Dach). Im Gegensatz dazu wird beim Warmdach die Dachhaut direkt auf die Dämmschicht aufgebracht (nicht belüftetes Dach), wobei der Feuchtigkeitsausgleich durch moderne Materialien und den Dachaufbau garantiert wird. Die Ausführung der Wärmedämmung macht also den Unterschied zwischen Warm- und Kaltdach aus.

    3.2 Fachgerechte Dachgeschossdämmung

    Falls beim Einbau der Wärmedämmung und der Umsetzung Fehler gemacht werden, können Wärmebrücken sowie Probleme mit Feuchtigkeit und Kondenswasser auftreten. Bei fachgerechtem Einbau der Wärmedämmung und der richtigen Umsetzung aller Details ist dies jedoch niemals der Fall und die Dachgeschossdämmung trägt viel zu einem angenehmen Raumklima in der Mansarde bei.

    Falls Wärmebrücken in Ihrem Haus vorhanden sind, können Sie dieses Problem mit einer geeigneten Wärmedämmung erfolgreich sanieren.
    dachgeschossdaemmung-zwischensparrendaemmung.jpg
    Als Dämmstoff kommt meistens Mineralwolle (Stein- oder Glaswolle) zum Einsatz.

    4. Wärmedämmung beim Steildach

    Im Folgenden wird der typische Aufbau eines Steildachs von aussen nach innen bzw. von der Eindeckung bis zur Innenverkleidung beschrieben. Darin enthalten ist auch die gängigste Variante der Dachschrägendämmung.

    4.1 Eindeckung und Dachlattung

    Unterhalb der Eindeckung (Dachziegel, Betondachsteine usw.) befindet sich die Dachlattung, die aus Trag- und Konterlatten besteht. Die Traglattung trägt die Dachpfannen, während die darunterliegende Konterlattung der Hinterlüftung des Dachs dient.

    4.2 Unterspannbahn

    Unter der Dachlattung befindet sich die Unterspannbahn, die auf die Dachsparren genagelt ist. Sie besteht in der Regel aus Kunststofffaserbahnen (Vlies) und hat die Aufgabe, den darunterliegenden Dachaufbau vor unter die Eindeckung gelangendem Wind, Flugschnee und Regen zu schützen.

    Beim Kaltdach befindet sich zwischen der Unterspannbahn und der Dämmschicht (also zwischen den Dachsparren) ein Belüftungshohlraum, der Kondenswasser abführt und das Eindringen von Feuchtigkeit von aussen in die Dämmschicht verhindert.

    4.3 Zwischensparrendämmung

    Als Zwischensparrendämmung werden meistens Dämmmatten aus Mineralwolle (Stein- oder Glaswolle) zwischen den Sparren eingeklemmt. Beim Warmdach wird dabei der gesamte Sparrenquerschnitt mit Dämmstoff gefüllt, während beim Kaltdach die Dämmmatten nicht bis zum oberen Sparrenrand reichen, sodass ein Belüftungshohlraum entsteht.

    Beim Warmdach ist auch eine Aufsparrendämmung über den Dachsparren möglich. Ihr Einbau erfordert eine Neueindeckung des Hauses, weshalb diese effiziente Dämmmethode nur bei Neubauten und Sanierungen angewandt wird.

    4.4 Dampfsperre

    Unter der Zwischensparrendämmung wird eine Dampfsperre aus luftdichten Kunststoff- oder Aluminiumfolien angebracht. Sie schützt die darüberliegende Dämmschicht vor feuchter Raumluft aus dem Hausinnern, die die Dämmwirkung beeinträchtigen und Schimmelbildung begünstigen würde.

    4.5 Untersparrendämmung

    Um höhere Energieeffizienz zu erreichen und Wärmebrücken zu bekämpfen, wird die Zwischensparrendämmung immer häufiger mit der Untersparrendämmung kombiniert. Bei dieser Dämmmethode werden die Dämmmatten mit langen Dübeln unterhalb der Dachsparren befestigt. Da die Untersparrendämmung unterhalb der Dampfsperre angebracht wird, muss vor ihrem Einbau überprüft werden, ob die vorhandene Dampfsperre noch funktionstüchtig ist. Heutzutage sind sogar Systemlösungen erhältlich, die aus Dämmung und Innenverkleidung bestehen.

    4.6 Innenverkleidung

    Den Abschluss bildet die raumseitige Verkleidung. Dazu wird üblicherweise eine Unterkonstruktion montiert, an der Werkstoffplatten verschraubt werden. Am gängigsten sind Innenverkleidungen in Trockenbauweise, die aus einer Aluminium-Unterkonstruktion und Gipskartonplatten bestehen. Als Alternative kommen auch Holzwerkstoffplatten infrage.

    Autor: Daibau.ch Magazin

    Wie nützlich fanden Sie den Artikel?


    Warum Daibau nutzen, um einen guten Auftragnehmer zu finden?

    Ich würde anderen Kunden raten eben auch auf diese Plattform zu gehen, weil Ich damit sehr gute Erfahrungen gemacht habe und das eigentlich relativ schnell geht. Auch die Ausführung hat dann super geklappt.
    9 589Kundenbewertungen
    Das Bewertungssystem ist geschlossen, nur ein Benutzer, der eine Anfrage gestellt hat, kann eine Firma bewerten, so dass es keine falschen Bewertungen von Unternehmen gibt.
    8 696 Bauunternehmen

    Suchen Sie zuverlässige Handwerker im Bereich Dachboden dämmen?

    Ideen für die Gestaltung Ihres Zuhauses

    Magazin mit frischen Ideen und Tipps unserer Autoren für die Gestaltung Ihres Zuhauses.

    Wir haben 490 Auftragnehmer im Bereich Dachboden dämmen:

    Kostenlose Anfrage
    Auftragnehmer mit Kundenbewertungen
    Keine Provision
    Hilfe

    Wir sind für Sie an jedem Werktag von 8:00 bis 16:00 erreichbar. Wie können wir Ihnen helfen?

    Anfragen: 0041 43 550 76 79
    Unternehmen: 0041 43 550 76 79
    AGB I Datenschutzerklärung I Information über Cookies I Impressum
    © 2026 Daibau Schweiz® | Alle Rechte vorbehalten