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    Hecke schneiden lassen: Kosten und Tipps

    Hecken sind mehr als nur grüne Abgrenzungen in unseren Gärten. Sie bieten Sichtschutz, strukturieren den Aussenbereich und schaffen ein harmonisches Ambiente. Doch um ihre volle Pracht zu entfalten, bedürfen Hecken einer sorgfältigen Pflege – insbesondere des richtigen Schnitts. Ein fachgerechter Heckenschnitt verhilft der Pflanze zur richtigen Form und Gesundheit. Der Aufwand und die Kosten für einen Heckenschnitt durch einen Fachbetrieb hängen am stärksten von der Grösse der hecke ab.
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    1. Verschiedene Arten von Hecken

    Die Hecke kann aus Laub- oder Nadelgehölzen bestehen. Die meisten Laubgehölze werfen im Winter ihre Blätter ab, sodass die Hecke ihre Sicht- und Windschutzfunktion verliert.

    1.1 Freiwachsende Hecken

    Freiwachsende Hecken eignen sich insbesondere für grössere Gärten, in denen reichlich Platz vorhanden ist. Sie werden grundsätzlich nicht in Form geschnitten, sodass sie sich natürlich entwickeln können. Bei Bedarf werden sie nur ausgelichtet. Zu freiwachsende Hecken zählen Kanaren-Holunder (Sambucus palmensis) Forsythie (Forsythia), Felsenmispel (Cotoneaster praecox), Kornelkirsche (Cornus mas), Flieder (Syringa) und andere widerstandsfähige, anspruchslose sowie ausschlagswillige Gehölze.

    1.2 Schnitthecken

    Schnitthecken sieht man häufiger als freiwachsende Hecken, da sie weniger Platz brauchen und daher auch für kleine Gärten geeignet sind. In die Kategorie der Schnitthecken fallen sowohl laubabwerfende als auch immergrüne Pflanzen: Spiersträucher (Spiraea), Berberitzen (Berberis), Hainbuche (Carpinus), Feldahorn (Acer campestre), Liguster (Ligustrum), falscher Jasmin (Philadelphus), Weigelie (Weigela), Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus), Wacholder (Juniperus), Lebensbaum (Thuja) usw. Sie wachsen etwas langsamer und werden regelmässig in Form geschnitten. Wenn die Hecke als Grenzbepflanzung dienen soll, wird sie normalerweise auf 2 m oder weniger zurückgeschnitten (die zulässige Höhe der hecke hängt vom Abstand zur Grenze ab, diesbezüglichen Vorschriften variieren je nach Kanton), wenn sie jedoch lediglich als Zierelement im Vorgarten dienen soll, sind 70 bis 100 cm ausreichend.

    1.3 Schnell wachsende Hecken

    Einige Heckenpflanzen wachsen bis zu einem halben Meter pro Jahr, sodass Sie nicht lange warten müssen, bis der dichte grüne Sichtschutz im Garten hergestellt ist. Allerdings erfordern schnell wachsende Hecken auch einen höheren Schnittaufwand (manche sogar dreimal im Jahr). Wenn die Pflanze rasant wächst und nicht geschnitten wird, verzweigt sie sich nämlich nur schwach und bildet keine blickdichte Krone.

    Als schnell wachsende Heckenpflanzen gelten z. B. Hainbuche (Carpinus betulus), Rotbuche (Fagus sylvatica), Feldahorn (Acer campestre), Rotlaubige Glanzmispel (Photinia), Bambus (Bambusoideae), Leyland-Zypresse (Cuprocyparis leylandii), Lorbeerkirsche (Prunus laurocerasus), Eingriffeliger Weissdorn (Crataegus monogyna) und Europäische Eibe (Taxus baccata).

    Wenn Sie es besonders eilig haben, sollten Sie grössere Pflanzen mit einer Höhe zwischen 175 und 200 cm kaufen (die gängige Verkaufsgrösse für Heckenpflanzen liegt bei 100 bis 125 cm), die jedoch entsprechend teurer sind.

    1.4 Für eine schöne Hecke zu jeder Jahreszeit

    Damit die Hecke im Winter nicht kahl wird, sollten Sie sich für immergrüne Heckenpflanzen entscheiden. Ob Lorbeerkirsche (Prunus laurocerasus), Lebensbaum (Thuja), Buchsbaum (Buxus), Glanzmispel (Photinia), Eibe (Taxus), Bambus (Bambusoideae) oder Scheinzypressen (Chamaecyparis) – die immergrüne Hecke bietet auch im Winter idealen Sichtschutz.

    Hainbuche (Carpinus betulus) und Rotbuche (Fagus sylvatica) sind zwar laubabwerfende Gehölze, doch im Winter klammern sich einzelne bronzefarbene Blätter an den Pflanzen fest und sind wunderschön anzusehen.

    2. Der richtige Zeitpunkt für die Heckenpflanzung

    Der geeignetste Zeitpunkt zum Pflanzen der Hecke hängt von der Heckenart ab. Laubabwerfende Gehölze sollte man am besten im Frühjahr pflanzen, damit die frostempfindlichen Pflanzen Zeit haben, noch vor dem Winter erste Wurzeln auszubilden. Immergrüne Gehölze und Nadelgehölze können ebenfalls im Frühjahr (vor Austriebsbeginn) oder auch im Herbst (nach Triebabschluss) gesetzt werden.

    Wenn Sie getopfte Heckenpflanzen kaufen, können Sie diese das ganze Jahr über pflanzen – sogar im Winter. Der richtige Zeitpunkt für das Umpflanzen hängt dagegen von der Pflanzenart ab: Immergrüne Sträucher werden im Herbst umgepflanzt, sommergrüne Heckenpflanzen dagegen im Winter.

    3. Hecke schneiden – der richtige Zeitpunkt

    Jeder wünscht sich eine möglichst pflegeleichte Hecke, doch ohne einen Heckenschnitt ein- bis zweimal pro Jahr geht es niemals. Bevor man die Hecke schneiden kann, muss man natürlich wissen, wann ein Heckenschnitt überhaupt erlaubt ist. Zum Schutz von Vögeln während der Brut- und Nistzeit sowie anderen wildlebenden Tieren sind radikale Heckenschnitte in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September durch das Bundesgesetz über den Natur- und Heimatschutz (NHG) verboten. Schonende Form- oder Pflegeschnitte, oder auch solche, die der Gesundheit der Pflanzen dienen, sind aber auch in dieser Zeit erlaubt.

    4. Hecke schneiden und pflegen

    Hecke schneiden will gelernt sein. Es gibt unterschiedliche Arten des Heckenschnitts: Pflanzschnitt, Aufbauschnitt, dekorativer Formschnitt, Pflegeschnitt (Auslichtungsschnitt und Rückschnitt) sowie Verjüngungsschnitt („auf Stock setzen“). Darüber hinaus muss die Hecke entsprechend gewässert und gedüngt werden.

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    Die Hecke muss meistens zweimal im Jahr geschnitten werden, damit sie ihre Form beibehält und gesund bleibt.

    5. Vor- und Nachteile der Hecke gegenüber dem Gartenzaun

    Die Hecke bietet eine natürlichere Optik und ist günstiger als ein Zaun. Sie wirkt sich positiv auf das Kleinklima im Garten aus und bietet vielen Tieren Unterschlupf. Ausserdem sind Hecken nachhaltiger als Zäune. Heckenpflanzen haben in der Regel auch eine lange Lebensdauer.

    Der Nachteil der Hecke liegt im höheren Wartungsaufwand, der fürs Schneiden, Wässern und Düngen erforderlich ist. Letztlich muss man auch einige Zeit warten, bis die Pflanze genug gewachsen ist, um ihre Aufgabe erfüllen zu können.

    6. Hecke schneiden lassen – Kosten

    Was kostet es, eine Hecke schneiden zu lassen? Die Kosten hängen von der Art des Heckenschnitts (Formschnitt, starker Rückschnitt usw.) und der Höhe der Hecke ab. Der Zuschnitt einer niedrigen Hecke kostet manchmal nur CHF1 bis CHF 2 / lm. Ein Verjüngungsschnitt (bis auf Stock) kann dagegen bis zu CHF 50 / lm kosten.

    Das Schnittgut können Sie in den meisten Gemeinden gratis entsorgen. Falls Ihre Gemeinde dies nicht anbietet, müssen Sie für die Entsorgung durch den Gärtner mit Kosten von CHF 50 bis CHF 65 / m³ rechnen.

    Autor: Daibau.ch Magazin

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