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    Plattenleger - Alles, was Sie wissen müssen

    Fliesen bzw. Keramikfliesen sind seit Jahrtausenden in menschlichen Behausungen vorzufinden. Aufgrund des technologischen Fortschritts eignen sich heutige Fliesen nicht nur für Badezimmer, Küchen und Flure, sondern auch für alle anderen Räumlichkeiten, sowohl im Innen- als auch im Außenbereich.
    Fachartikel
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    1. Platten - was müssen Sie wissen, bevor Sie sich für Keramikplatten entscheiden?

    Die Keramik hat eine jahrhundertelange Tradition und keramischen Bodenbeläge wurde schon im Jahr 1000 nachgewiesen. Die heutigen Platten bzw. Keramikplatten werden nicht mehr nur für Badezimmer, Küchen und Flure verwendet, sondern auch für alle anderen Räumlichkeiten, sowohl im Innen- als auch im Außenbereich.

    Fachgerechte Fliesenverlegung
    Fachgerechte Fliesenverlegung erfordert hochwertiges Material und Werkzeug sowie höchste Präzision

    1.1 Welche Vorteile bieten Keramikplatten?

    Was macht Platten so vielseitig einsetzbar? Verglichen mit anderen Wand- und Bodenbelägen weisen sie zahlreiche Vorzüge auf: Platten sind witterungsbeständig und resistent gegen Temperaturunterschiede, Feuchtigkeit und Chemikalien. Außerdem sind sie in etlichen Farben, Texturen und Mustern erhältlich, während die Plattengrößen von kleiner Mosaikfliese bis zur großformatigen Platten reichen. Dank ihrer guten Wärmeakkumulation eignen sich Bodenbeläge aus Keramikfliesen hervorragend für die Kombination mit Fußbodenheizung. Platten sind einfach zu reinigen und verfügen über eine praktisch unbegrenzte Lebensdauer.

    1.2 Was sind die Nachteile von Keramik?

    Wenn von so hochwertigen Materialien wie Keramikplatten die Rede ist, stellt sich immer die Preisfrage. Qualitativ hochwertige Keramikplatten sind zwar teurer als Billigbodenbeläge, dafür zahlen sie sich langfristig aus, denn bei angemessener Handhabung sind sie so gut wie unzerstörbar. Einer der wenigen Schwachpunkte von Keramikplatten ist ihre mangelnde Widerstandsfähigkeit gegen Aufschlag, da sie dabei bersten können. Vor allem bei Außenfliesen muss man gut auf das Auftauchen von Rissen und anderen Schäden aufmerksam sein, weil die Risse durch die darin gefrierende Feuchtigkeit nur noch vergrößert werden.

    2. Arten von Platten

    Es gibt mehrere Plattenarten, die sich nach ihren physikalischen und chemischen Eigenschaften unterscheiden. Die meisten Platten sind hoch wasserabweisend, sie unterscheiden sich aber nach ihrer Resistenz gegen Temperaturschwankungen, Abnutzung, Aufschlag, Biegung, Dehnung, Verschmutzung, Chemikalien und andere Einflussfaktoren. Hinsichtlich der Größe wird zwischen klassischen Platten, Mosaik-Platten und großformatigen Fliesen unterschieden. Es ist auch nicht unwichtig, für welche Art Fläche die Platten gedacht sind, da Innen-, Außen-, Boden- und Wandfliesen unterschiedliche Eigenschaften aufweisen. Platten werden am häufigsten aus Keramik hergestellt, es gibt aber auch Steinfliesen, Feinsteinzeug, Holzfliesen usw. Der technologische Fortschritt im Bereich Keramik erlaubt es heutzutage, Platten zu verschiedenen Zwecken zu verwenden. So können Platten im Bad, in der Küche, auf der Terrasse und in vielen anderen Anwendungsbereichen verlegt werden.

    3. Plattenleger - einen guten Auftragnehmer finden

    Plattenverlegung erscheint auf den ersten Blick als eine einfache Aufgabe, in Wahrheit ist qualitativ hochwertige Plattennverlegung aber alles andere als ein Kinderspiel. Am Markt tummeln sich sehr viele Auftragnehmer, die sich nach Professionalität, Preis und Zuverlässigkeit unterscheiden. Die Wahl des richtigen Auftragnehmers ist daher von essenzieller Bedeutung sowohl für die fachgerechte Verlegung als auch für die Langlebigkeit Ihrer Fliesen. Senden Sie mehreren Auftragnehmern Ihre Wunschliste oder ein Leistungsverzeichnis, damit Sie mehrere Angebote erhalten, die Sie dann miteinander vergleichen können. Bitten Sie die infrage kommenden Auftragnehmer um Referenzen seitens ihrer Kunden. Wenn Sie Ihre Wahl getroffen haben, unterschreiben Sie mit dem Ausführenden einen Vertrag, und dann kann es mit der Arbeit losgehen. Auf DaiBau finden Sie an einer Stelle tausende überprüfter Auftragnehmer und dazu noch deren Referenzen. Bewertungen und Kundenmeinungen.

    4. Wie läuft eine Plattenverlegung ab?

    Plattenverlegung ist nicht technologisch kompliziert, jedoch verlangt sie Geduld und Präzision. Bereits beim Plattenkauf muss berücksichtigt werden, dass der Plattenbedarf um etwa 10 % größer ist, als die Raumfläche. Etliche Platten werden nämlich zerschnitten werden müssen. Der Erfolg hängt von der Untergrundvorbereitung ab. Plattenverlegung erfordert einen festen, ebenen, trockenen und sauberen Untergrund. Wichtig ist auch das Verlegungsmuster, weshalb vorab der Anfangspunkt bestimmt werden muss. Dies lässt sich am besten erreichen, indem gegenüberstehende Wände mittig miteinander verbunden werden. Dieses imaginäre Kreuz kann als Grundlage für eine Verlegungsskizze dienen. Sie können die Platten aber auch trocken auflegen, um den visuellen Effekt begutachten zu können. Es sollte darauf geachtet werden, dass in den sichtbarsten Bereichen (z. B. im Eingangsbereich) die Platten so verlegt werden, dass sie nicht zerschnitten werden müssen. Mit dem Verlegen von Wandfliesen wird unten begonnen. Gute Plattenleger verlegen die Platten so, dass nur eine minimale Anzahl davon zerschnitten werden muss.

    Vor Beginn der Plattenverlegung müssen Material und Ausrüstung überprüft werden. Benötigt wird Folgendes: Keramikplatten, Fliesenkleber, Zahnspachtel (Glätter), Tiefengrund/Haftgrund, Bodenausgleichsmasse, Maßband, Drahtbürste, Mörteleimer, Gummihammer zum Ebnen der Fliesen, Wasserwaage, Fugenmörtel, Plattenschneider, Bohrmaschine (mit Rühr- und Lochfräsenaufsätzen), Plastik-Distanzstücke (Abstandhalter), Silikon und Zementschleier-Entferner.

    Damit der Fliesenkleber besser haftet, muss der Untergrund mit Tiefen- bzw. Haftgrund beschichtet werden. Es ist wichtig, den Haftgrund gut austrocknen zu lassen. Dann wird der Fliesenkleber gleichmäßig auf den Untergrund aufgetragen. Weil er schnell trocknet, sollte man den Fliesenkleber höchstens auf einem Quadratmeter Fläche auf einmal auftragen. In den Kleber werden die Platten gesetzt. Die Lage der Platten wird mit dem Gummihammer reguliert, die Distanz der Fliesen zueinander hingegen mit Distanzstücken. Wo das nötig ist, werden die Platten mit dem Diamantschneider geschnitten. Der Fliesenkleber benötigt zum Trocknen ungefähr einen Tag. Am Ende werden die Platten noch verfugt. Die Fugenmasse benötigt zum Trocknen ungefähr einen halben Tag. Zum Verfugen von Eck-, Dilatations- und Anschlussfugen wird Silikon eingesetzt. Nach einer nassen Generalreinigung ist der Raum bereit, um benutzt zu werden.

    5. Außenfliesen und Badezimmerplatten richtig verlegen

    Außenplattenverlegung und Plattenverlegung in Nassräumen erfordern zusätzliche Aufmerksamkeit. Außenfliesen sind hohen Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht, sowie zwischen den Jahreszeiten ausgesetzt. Außerdem müssen sie Niederschlägen, Feuchtigkeit, Frost, Schmutz, aber auch Algen und Flechten standhalten. Als Erstes muss man Fliesen auswählen, die für die Anwendung im Außenbereich geeignet sind. Als Zweites muss auf der gesamten Fläche ein Gefälle von bis zu 2 % gewehrleistet sein, damit das Wasser leichter abfließen kann. Als finale Schutzmaßnahme wird unterhalb der Platten eine wasserabweisende Abdichtungsschicht aufgetragen. Diese wird auch in Küchen und Nassräumen empfohlen. Aufgrund der temperaturbedingten Dehnung sind dazu nur die elastischsten Fugenmassen geeignet. Es kann auch Silikon verwendet werden, jedoch verfügt dieses nur über eine kurze Lebensdauer.

    6. Plattenlegerarbeiten

    6.1 Badsanierung

    Am häufigsten kommen Platten in Badezimmern, Küchen und anderen Nassräumen zur Anwendung. Diese Räume nutzen sich aufgrund der Nutzungsintensität schneller ab als andere Räume. Eine Badsanierung ist ein baulicher Eingriff, der bei sorgfältiger Planung in 1 bis 4 Wochen ausgeführt werden kann. Eine Badsanierung umfasst den Abriss des Badezimmers, die Demontage der alten Sanitäreinrichtung, das Abschlagen der Platten, sowie das Entfernen der alten Wasser- und Fäkalleitung. Darauf folgt eine neue Wasserleitung, die Montage von Abflüssen und wahlweise der Einbau von Heizkörpern oder einer Fußboden-, Wand- und/oder Deckenheizung. Dann werden die Trennwände aufgestellt und die Oberflächen für die spätere Plattenverlegung geglättet. Abschließend folgen Trockenmontage, Malerarbeiten und Feinmontage der Badezimmerelemente (Dusche, Toilettenschüssel, Heizkörper, Spülkasten usw.).

    6.2 Steinverlegung

    Steinverlegung verläuft ähnlich wie Plattenverlegung, jedoch mit einigen Besonderheiten. Das Verlegen von Natur- oder Kunststein erfordert einen ebenen, sauberen und tragfähigen Untergrund. Es gibt viele Gesteinsarten mit unterschiedlichen Eigenschaften, von Marmor und Granit bis hin zu Kunststein. Darum müssen Kleber und Fugenmasse im Hinblick auf die zu verlegende Gesteinsart gewählt werden. Die Verlegung von Polygonalplatten ist aufgrund ihrer unregelmäßigen Formen viel anspruchsvoller als Plattenverlegung oder die Verlegung gleichmäßig geschnittener Steinplatten. Deshalb sollte sie ausschließlich von erfahrenen Fachleuten ausgeführt werden.

    6.3 Mosaikverlegung

    Mosaikplättchen verlangen nach einem gut vorbereiteten Untergrund und präziser Verlegung. Weil Mosaiken aus kleinförmigen Plättchen bestehen, fällt der Untergrundvorbereitung eine besondere Bedeutung zu. Hinsichtlich des Materials gibt es verschiedene Mosaikarten: Keramikmosaik, Glasmosaik, Naturstein- oder Kunststeinmosaik, Metallmosaik und Holzmosaik. Die Verlegung von Mosaikplättchen erfordert ausgesprochen hohe Präzision und sollte nur erfahrenen Fachleuten anvertraut werden.

     

     

    Autor: Daibau.ch Magazin

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